Unsere Schule

Viel Engagement: Lob für Salmünsterer Absolventen

Nach zehn Jahren Schulzeit feierten 92 Jugendliche mit Lehrern, Eltern und Freunden in der Stadthalle ihren Abschluss. Vor dem Ball mit Musik, Tanz, Sketchen, Show- und Bauchtanz stand jedoch der offizielle Teil mit Reden und Ausgabe der Zeugnisse. 
abschlussfeier_10er.jpg67 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs zehn der Henry-Harnischfeger-Schule erreichten den Realschulabschluss. Davon haben 38 die Eignung zum Besuch des beruflichen Gymnasiums und sieben für die Fachoberschule. Insgesamt 17 Schüler können die Oberstufe des Gymnasiums besuchen, erläuterte Schulleiter Gerald Diehl. „Das ist eine sehr gute Quote, auf welche die Schule sehr stolz sein kann“, sagte er. Besonders lobenswert sei, dass sich die meisten Jugendlichen über den Unterricht hinaus als Pausenaufsicht, als Mediatoren, im Ordnungsdienst und in anderen Bereichen engagierten. Sie wurden später dafür öffentlich geehrt.
Pfarrer Michael Müller bezog sich in seinem Grußwort auf Lieder aus dem Programm. Wenn es da heiße „First Day Of My Life“ bedeute dies, dass Gott am ersten Tag das Samenkorn gelegt habe und die Jugendlichen nun schon erste Früchte einbrachten. Müller wünschte ihnen „Life Is Life mit Gottes Hilfe.“
Stadtrat Edgar Kleespies wertete den Schulabschluss als ein wichtiges Etappenziel, auf das es aufzubauen gelte. Er ermunterte die Jugendlichen, einen Beruf zu ergreifen, der ihnen Spaß macht, ob es nun Börsenmakler sei oder Krankenschwester. Auch ehrenamtliches Engagement sei wichtig und bringe viel Freude, so Kleespies und wünschte den jungen Menschen Fantasie, Gestaltungskraft und Durchhaltevermögen. Barry van Setten, Vorsitzender des Fördervereins, empfahl, zunächst einmal die freie Zeit zu genießen ehe es mit Schule oder Beruf weiter gehe. Die Vertreterin des Elternbeirates Kerstin Grauel-Dorn wünschte den jungen Leuten für die Zukunft Mut, Tatkraft und Ernsthaftigkeit. Als Schülervertreter verabschiedeten sich Elena Agostini und Luis Pfudel. „Ihr seid jetzt die Hüter der Ringe“, stellte Elmar Hofmann für die Lehrer fest. Er spannte den Bogen von Tolkien über Rilke bis hin zu Diogenes und wünschte, dass sich die Schulabgänger unter anderem sich durch Weisheit, Mäßigkeit, Tapferkeit und Gerechtigkeit, Zufriedenheit, Angstfreiheit, Gelassenheit künftig weitere „Ringe“ erschließen. (Kinzigtal-Nachrichten 5.07.09)