Salmünsterer Grundschüler inszenieren Musiktheater als moderne Weihnachtsgeschichte

Ist es denkbar, dass Maria und Josef als Jury in einem Fernsehstudio sitzen und nicht im kalten Stall, wenn die Weihnachtsgeschichte heute geschrieben würde? Die Salmünsterer Grundschüler probierten diese Version aus.

 
Mit dem Musiktheater "Ein Konzert am Himmelszelt" oder "Der Himmel sucht den Superstar" inszenierten Kinder der Klassen 3 und 4 der Henry-Harnischfeger-Schule (HHS) die Weihnachtsgeschichte poppig und auf ganz andere Art.

 

Da wetteiferten die gelben, blauen, grünen und roten Sterne mit ihren Darbietungen um einen Preis. Am Ende waren dann alle mit einem gemeinsamen Song Sieger. Zwischendurch musste die hochschwangere Maria, die mit Josef und Dieter die Jury bildete, die Bühne verlassen und kehrte mit ihrem Neugeborenen wieder zurück.

 

Nach den Sommerferien begannen die Lehrerinnen Katja Hüfner und Alexandra Michel mit den Vorbereitungen. "Wir haben das Stück ausgesucht, dann die Rollen besetzt und schließlich fleißig geübt", erzählte Hüfner. Sie war froh, in ihrer neuen Kollegin Alexandra Michel einen Unterstützer gefunden zu haben, denn sie hatte sich viel vorgenommen. Zunächst wurde das Stück umgeschrieben, auf Wunsch der Kinder die Jury "eingebaut" und noch einiges mehr verändert. Gemeinsam mit den Kindern wurden die Kulissen teilweise aus dem Fundus genommen, etliches verändert und auch erneuert.

 

Zwar konnten die Kinder vieles aus eigenem Kleiderschrank beitragen, aber dann fehlte noch der nötige Pep. Da sprang Katja Hüfners Mutter Rosi Hüfner ein und nähte glitzernde Umhänge für die bunten Sterne. Für die Musik war Regionalkantor Thomas Wiegelmann verantwortlich. Er bildete zusammen mit dem Grundschulchor "Schulhofspatzen" die musikalische Begleitung.

 

Die Eltern und Großeltern erlebten einen vergnüglichen Abend und hatten ihre Freude an dem Geschehen auf der Bühne. Der Förderverein sorgte in der Pause für die Bewirtung und Schulleiterin Katharina Heinen meinte am Ende: "Ich glaube, wir sind uns einig, dass es hier rund 40 Superstars gibt."

 

Die Mitwirkenden:

Konrad: Lukas Weber/Tjark Biesenbach

Maria: Selin Kahveci

Josef: Philipp Hermann.

Dieter: Nick Hof

Gelbe Sterne: Emiliy Wallenta, Kaylee Andres, Laura Cotoi

Blaue Sterne: Sofie Friker, Imke Benz, Lea Schmidt

Grüne Sterne: Kimberly Hagemann, Finja Mohr, Erkam Avci

Rote Sterne: Laura Spielmann, Beate Bös, Lavinia Cotoi

Mond: Kim Zoe Röder

Souffleuse: Mona Tews

Regie: Katja Hüfner und Alexandra Michel

Musik: Thomas Wiegelmann und der Chor Schulhofspatzen"

(Kinzigtal-Nachrichten, 10.12.13)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schüler stiften einen "Stolperstein"

Mit der Verlegung fünf weiterer "Stolpersteine" wurde gestern in Gelnhausen erneut den Opfern des Nationalsozialismus gedacht. Einen davon stifteten Schüler der Henry-Harnischfeger-Schüler in Salmünster.

 

Zum mittlerweile siebten Mal war der Kölner Künstler Gunter Demning zur Verlegung der Steine eigens angereist. Er hat mittlerweile mehr als 42 500 "Stolpersteine" an über 750 Orten in insgesamt 16 Ländern Europas verlegt. Mit einem Stolperstein wird jener (meist jüdischen) Bewohner eines Hauses namentlich gedacht, die während der Nazi-Gewaltherrschaft enteignet und später getötet worden sind.

 

"Wir brauchen nicht nur diese sichtbaren Zeichen, sondern auch Kontakt, Austausch und Gespräche mit den Nachkommen der Opfer, wenn wir es mit der Versöhnung ernst meinen", verdeutlichte Pfarrer Peter Musall.

Dafür, dass auch heute noch junge Leute für die Gräueltaten im Dritten Reich sensibilisiert werden können, stehen Neuntklässler der Henry-Harnischfeger-Schule in Salmünster. Im Unterricht stellte ihre Lehrerin Sandra Claßen-Eilers beim Thema Nationalsozialismus ihr "Stolpersteinbuch" zur Verfügung. Einige Mädchen nahmen Kontakt mit Rosemarie Bartel von der IG Stolpersteine Gelnhausen auf, die anschließend die Klasse in Salmünster besuchte und das Projekt vorstellte. Die Schüler waren davon so beeindruckt, dass sie gemeinsam einen Stolperstein stifteten. Im Beisein ihrer Lehrerin berichteten sie gestern in Gelnhausen von ihrem Projekt, legten Rosen vor "ihrem" Stolperstein für Hella Flörsheim am Obermarkt 10 nieder und verlasen den dazugehörigen Text.

 

Hella Flörsheim gelang zwar 1938 die Flucht nach Frankreich, doch wurde sie nach der Besetzung Frankreichs interniert und 1942 in Auschwitz ermordet. Ihre Mutter Sophie Flörsheim wählte am 21. Oktober 1939 die Flucht in den Freitod. (KN 21.11.13, Foto GNZ)

 

Fortbildung an der HHS: Schulbegleitende Gespräche zu dritt

 

Die Henry-Harnischfeger-Schule war am Samstag, 16.11.2013, Veranstaltungsort der Fortbildung "Schulbegleitende Gespräche zu dritt", die von elan (Eltern schulen aktive Eltern) initiiert und finanziert wurde.

 

Prof. Dr. Haubl von der Goethe Universität Frankfurt am Main schulte 40 Eltern, Schüler und Lehrer in der Bibliothek der HHS.

 

Eine von Prof. Haubl entwickelte Konzeption mit Praxisbeispielen für gelungene Gespräche zwischen Schüler, Eltern und Lehrern gibt es  hier im download.


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Berufsberatung für Jahrgang 10

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Am Freitag, 15.11.2013, informierte die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 über offene Ausbildungsangebote in der Region.

 

Frau Müller-Dickert, Berufsberaterin an der HHS, bietet mehrmals im Monat Sprechstunden für Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern an. Die Anmeldeliste befindet sich an der Berufsinformationswand in der Pausenhalle

Brücken, die verbinden - 25 Jahre Partnerschaft mit französischer Schule

DSCF8149Henry-Harnischfeger-Schüler feiern Jubiläum in Grenoble

 

Bereits vor den Sommerferien feierten die französischen Schüler das 25. Partnerschaftsjubiläum in Bad Soden-Salmünster. Nun stand der Gegenbesuch in Frankreich an. 25 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster reisten mit ihren Lehrkräften Sandra Claßen-Eilers und Thierry Guy in die französischen Alpen. Zehn Tage konnten sie den Alltag ihrer französischen Austauschschüler in Fontaine und Domène kennen lernen und dabei ihre Französischkenntnisse verbessern.

 

Groß gefeiert wurde das 25jährige Jubiläum auch: Die Schüler beider Nationen pflanzten gemeinsam einen Kirschbaum. Zahlreiche spannende Aktivitäten brachten die Schüler einander näher. Im Kletterwald in den Bergen hieß es gegenseitiges Absichern und Ängste überwinden. Auch das Überqueren einer Hängebrücke steigerte den Adrenalinspiegel. „Wir hatten eine wunderbare Zeit. Ein Schüleraustausch bleibt ein Leben lang im Gedächtnis.“, so die beiden Französischlehrer Sandra Claßen-Eilers und Thierry Guy. Neben des jährlich stattfindenden Schüleraustauschs mit den französischen Partnerschulen haben die Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule die Möglichkeit, ein international anerkanntes Sprachzertifikat Französisch (DELF) abzulegen.