Jahrgang 10 der Henry-Harnischfeger-Schule besucht KZ-Gedenkstätte Buchenwald

Bewegende Studienfahrt für vier Salmünsterer Klassen

Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 und 10 der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster thematisieren das Thema Nationalsozialismus im Unterricht. Fester Bestandteil ist dabei ein Besuch einer Gedenkstätte zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Ende Oktober begaben sich vier Klassen in die KZ-Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald im benachbarten Thüringen.

Der Besuch der Gedenkstätte bewegte die 100 Schülerinnen und Schüler.

„Wir gingen durch das große Tor in den eingezäunten und von Wachtürmen umgebenen Bereich. Dort sahen wir eine im Boden eingelassene Gedenktafel. Wir wurden dazu aufgefordert, uns bewusst hinzuknien und das vom Künstler gewählte Symbol der Wärme an der Tafel zu erfühlen. Die Tafel hat exakt die Körpertemperatur eines Menschen. In diesem Moment herrschte besondere Stille in der Gruppe.

Uns wurde berichtet, wie schlecht es den KZ-Häftlingen ging. Sie lebten in kalten Baracken, bekamen nur sehr wenig zu essen und mussten sehr hart und unter schlimmen Bedingungen arbeiten. Die Gefangenen wurden schlechter behandelt als die Bluthunde der SS-Offiziere.

Wir betraten auch das ehemalige Krematorium, das zum Verbrennen von Leichen errichtet wurde. Wir alle konnten uns nun vorstellen, was dort vor mehr als 75 Jahren passiert war. Wer wollte, konnte einen Blick in den Kellerraum werfen, in dem über 1000 Häftlinge erhängt wurden. Ebenso sahen wir den Nachbau einer Genickschussanlage im Nebengebäude. Wir waren schockiert von diesen Einblicken, mit denen unsere Führung auf dem Gelände endete.“, berichten Marcel Hagemann und seine Mitschülerinnen und Mitschüler.

Die Klassenlehrerinnen und -lehrer Sven Scharf, Birgit Krüger, Dr. Birgit Tertel und Kathrin Ringelstein werden den Besuch der Gedenkstätte im Unterricht nachbesprechen.

Buchenwald web

Foto: Eingangstor mit der sarkastischen Inschrift „Jedem das Seine“

Klasse 6D der Henry-Harnischfeger-Schule zu Besuch im „Wächtersbacher Kunstsalon“

Am Mittwoch, den 24. Oktober 2018, machte sich die Klasse 6d zusammen mit ihrer Kunstlehrerin, Frau Wellmann-Glowacki, auf den Weg zum 30. Kunstsalon in Wächtersbach.

In der Heinrich-Heldmann-Halle stellten 12 Künstler ihre Werke aus. Neben Skulpturen und Bildern konnten die Schülerinnen und Schüler eine Reihe künstlerischer Eindrücke sammeln. Der Kulturpreisträger des Main-Kinzig-Kreises Andreas Wald war an diesem Tag anwesend und die Schüler durften ihm verschiedene Fragen stellen. Beispielsweise war es interessant zu erfahren, ob er schon als Kind im Schulalter gut zeichnen konnte und wo er Inspirationen für seine Bilder findet. Nach dem Interview durften die Schüler einen Blick in das Skizzenbuch des Künstlers werfen. Für die Klasse 6d war das ein unvergessliches Erlebnis.

Wir freuen uns auf die nächste Ausstellung und hoffen, dass wir sie wieder mit der ganzen Klasse besuchen dürfen.

Julia Detzer und Justus Löwe, Klasse 6D

400 Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule nahmen an Juniorwahl Hessen teil

Intensives Auszählen und Erstaunen über einige Ergebnisse

„Das Auszählen der 15 Fragen der Volksabstimmung über die Hessische Landesverfassung hat ganz schön lange gedauert“, resümieren die Mitglieder des Wahlvorstandes Viktoria Kaiser (10b), Alisa Getmann (10d), Weronika Kreuder (9a), Emina Gutic (9c), Elma Muric (9c), Marcel Hagemann (10b) und Daniel Stoppel (10d). Freiwillig blieben sie bis zum späten Freitagnachmittag in der Schule und sortierten unter Aufsicht ihres Lehrers Pit Müller die eingegangenen 400 Wahlzettel zunächst nach Erst- und Zweitstimme und danach die Zustimmung oder Ablehnung zu den 15 Änderungsvorschlägen in der Hessischen Landesverfassung.

Mit großem Erstaunen nahmen sie zur Kenntnis, dass ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ausgerechnet in der Frage, ob das Wählbarkeitsalter für den Hessischen Landtag auf 18 Jahre herabgesetzt werden solle, nur hauchdünn Ja sagten. In Gesprächen hätte man herausgehört, dass sich viele Jugendliche zu jung fühlten, um politisch Verantwortung zu übernehmen.

Ebenfalls mit einer 2/3-Mehrheit wünschen die Schülerinnen und Schüler ein Bekenntnis zur Europäischen Integration in ihrer Verfassung. Auch die Aufhebung der Todesstrafe als Bestandteil der Landesverfassung wurde klar befürwortet.

Der Wahlvorstand der Henry-Harnischfeger-Schüler verkündet folgendes Zweitstimmen-Ergebnis bei 399 abgegebenen Stimmen:

CDU: 24,56%, SPD: 15,28 %, Grüne: 18,29%, Die Linke: 2,75%, FDP: 5%, AfD: 13,03%, Freie Wähler: 5,26% und andere Parteien insgesamt: 15,83 %.

„Die Juniorwahl ist eine tolle Sache. Es ist eine Simulation der tatsächlichen Wahlen vom Eingang der Wahlbenachrichtigung bis zum Verkünden der Wahlergebnisse. Wir sind froh, dass wir an den Juniorwahlen, egal ob bei den Bundestags- oder Landtagswahlen teilnehmen dürfen.“, sagten die Schülerinnen und Schüler nach der Auszählung.

Über das tatsächliche Wahlergebnis der Landtagswahl und das der Henry-Harnischfeger-Schule werde man im Fach Gesellschaftslehre diskutieren. Die Wahlbeteiligung lag bei 89 %.

 WahlvorstandJuniorwahl web

Foto: Der Wahlvorstand bei der Arbeit

Hessensieg für Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule

Merlin Kistner schreibt besten Praktikumsbericht des Landes Hessen

„Ich freue mich riesig über den Hessensieg“, freut sich Merlin Kistner, Schüler der Klasse 9b aus Bad Soden-Salmünster. „Ich hätte nie gedacht, dass mein Bericht über das zweiwöchige Praktikum im Aufenauer Landgasthof „Zur Quelle“ bei den Jury-Mitgliedern des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft so gut ankommt.“, erklärt Merlin Kistner während der Preisverleihung des Wettbewerbes „Bester Praktikumsbericht“ in Bad Nauheim. Schon zuvor wurde Merlin für seinen Bericht in der Kategorie „Integrierte Gesamtschule“ auf Kreis- und Bezirksebene geehrt. Mit ihm freuen sich Merlins ehemalige Klassenlehrerin Mareike Schilling, kommissarische Schulleiterin Gabriele Ebbeler-Tischbirek und Julia Czech, Sprecherin des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft des Altkreises Schlüchtern.

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Preisträger Merlin Kistner freut sich mit seiner ehemaligen Klassenlehrerin Mareike Schilling über den Hessensieg.

Henry-Harnischfeger-Schüler bei Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“ überregional erstklassig

Sonderpreis für Kreativität und Platz 1 gehen an Merlin Kistner und Leon Knuth

Richtig stolz ist die Henry-Harnischfeger-Schule auf ihre beiden Neuntklässler Leon Knuth und Merlin Kistner. Beide Salmünsterer Schüler wurden für ihren Praktikumsbericht im Rahmen der Preisverleihung des Wettbewerbes „Bester Praktikumsbericht“ des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft Osthessen im Unternehmen manroland in Mühlheim am Main prämiert.

Merlin Kistner aus der Klasse 9b erhielt für seinen Bericht über das Betriebspraktikum im Wächtersbacher „Landgasthof Zur Quelle“ in der Kategorie Integrierte Gesamtschulen den Sonderpreis in der Kategorie Kreativität. Betreut wurde er von seiner ehemaligen Klassenlehrerin Mareike Schilling. Leon Knuth berichtete erfolgreich über sein Praktikum im Salmünsterer Unternehmen Woco. Evelin John, Klassenlehrerin der 9e, zeigt sich mächtig stolz: „Mir war eigentlich bereits beim ersten Lesen klar, dass der Praktikumsbericht im Wettbewerb vorne mit dabei ist.“

Julia Czech, Pädagogische Leiterin und Sprecherin des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft, erklärte den beiden äSchülern das weitere Verfahren: „Die nächste Stufe ist die Hessenebene. Ich drücke euch im Namen der Henry-Harnischfeger-Schule fest die Daumen und hoffe auf den Hessensieg.“

Reinhold Maisch, Geschäftsführer des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft der Gesamtregion Osthessen, fügte augenzwinkernd hinzu: „Die Region Osthessen ist auf jeden Fall auch auf Hessenebene gut vertreten.“ Hier findet die Prämierung am 25. September in Bad Nauheim statt.

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Auf dem Foto von links nach rechts: Wolfgang Krämer vom Praktikumsbetrieb „Landgasthof zur Quelle“ in Wächtersbach-Aufenau, Evelin John, Klassenlehrerin der Klasse 9e, Leon Knuth (Platz 1 in der Kategorie Integrierte Gesamtschulen), Merlin Kistner (Preisträger des Sonderpreises Integrierte Gesamtschulen) und Andreas Bangert, Ausbildungsleiter des Unternehmens Woco Bad Soden-Salmünster.