Die Journalisten von morgen – Wettbewerb um besten Zeitungsartikel

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a und 8e kämpfen um den besten Zeitungsartikel über den Kreistagsbesuch, der auf der Schulhomepage der Henry-Harnischfeger-Schule veröffentlich werden sollte.

Um dem einzigartigen Erlebnis rund um den Besuch des Kreistages vom 02.11.2018 einen würdigen Rahmen zu geben und ihn Revue passieren zu lassen, traten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a und 8e in einem Schreibwettbewerb gegeneinander an. Aufgabe war es, den besten Zeitungsartikel über den gemeinsamen Besuch des Kreistages in Gelnhausen zu Papier zu bringen und dabei die Eindrücke und Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag außerhalb des Klassenraumes sammeln konnten, in ihrem eigenen Schreibstil zu verwirklichen.

Die beiden Klassen machten sich unverzüglich ans Werk und ließen dabei, ihrer journalistischen Kreativität freien Lauf. Frau Koch, Klassenlehrerin der 8a und zugleich Deutschlehrerin einiger Schülerinnen und Schüler beider Klassen, war über manches „schlummerndes Talent“ erstaunt. Zuerst ermittelte jede Klassenlehrerin die „besten Zeitungsartikel“ in ihrer Klasse. Danach erfolgte ein gegenseitiger Austausch, um schließlich den gemeinsamen Sieger zu ermitteln. Positiv überraschten die tollen Berichte beider Klassen. Einige hatte wohl der Ehrgeiz gepackt, den Titel für die eigene Klasse zu holen!

Das Niveau der ausgewählten Artikel für die Stichwahl lag eng bei einander. Ein Kopf an Kopfrennen! Beide Klassenlehrerinnen, Frau Koch und Frau Ilgner, entschieden sich gemeinsam für den Artikel von Imke Benz (8a), der anschließend auf der Schulhomepage mit Namen der Verfasserin veröffentlicht wurde. Die Verlierer –   besser gesagt die zweiten Gewinner – zeigten sich als faire Sportsmänner und -frauen und gratulierten der Gewinnerin. Eine Siegerehrung inklusive Urkundenübergabe erfolgte anschließend im Klassenunterricht.

Schreibwettbewerb Urkundenübergabe

Foto: Die Siegerin Imke Benz (8a) des Wettbewerbs „bester Zeitungsartikel über den Besuch der Kreistagssitzung“ mit der Klassenlehrerin Frau Koch.

Unterricht mal anders– Kreispolitik hautnah erleben

Klassen 8a und 8e der Henry-Harnischfeger-Schule besuchen Kreistagssitzung in Gelnhausen

Um 9:00 Uhr begann die 17. Öffentliche Kreistagsitzung im Main-Kinzig-Forum Gelnhausen. Die beiden Klassen aus Bad Soden-Salmünster und ihre Klassenlehrerinnen Ann-Kathrin Koch und Carolin Ilgner wurden aufs Herzlichste von den Kreistagsabgeordneten begrüßt und durften auf der Besucherempore Platz nehmen, von der sie alles ganz genau beobachten konnten.

Es ging um viele verschiedene Themen wie z.B. die Finanzen des Haushaltes oder die Schulbaupauschale, für die ein Budget von 32 Mio. zur Verfügung stehe. Des Weiteren waren der Ausbau der Bahnstrecke Hanau - Fulda und der Fluglärm ein Thema, ebenso wie bezahlbarer Wohnraum und das Rote Kreuz im Main-Kinzig-Kreis. Über den Verzicht von Einwegprodukten, dem brandaktuellen Thema Digitalisierung und Verwaltungshilfen an den Schulen wurde ebenfalls gesprochen. Für all diese Themen würden für 2019 Mittel in Höhe von 1,1 Mio. zur Verfügung gestellt. Die Schülerinnen und Schüler staunten nicht schlecht, um welche Summen es dabei ging.

Für die Nachhaltigkeit der Umwelt solle auch an der Henry-Harnischfeger-Schule von Einwegprodukten auf wiederverwendbare Becher in der Mensa umgestellt werden, so Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. Für eine übergreifende Vernetzung von mehreren Schulen wolle man mit der Digitalisierung beginnen. Der Austausch von Daten in Echtzeit mache auch in der Henry-Harnischfeger-Schule keinen Halt. Das erfordere eine entsprechende Ausstattung, moderne Tablets, Vernetzung, welches den Schülerinnen und Schülern in den nächsten Jahren zu Gute kommen soll. Ein spielerisches Herangehen eines solch großen Themas, entspreche einer ebensolchen Förderung, aber auch die erforderliche Technik wie z.B. eine Glasfasertechnik zur schnelleren Internet-Geschwindigkeit für alle Schulen.

Nach einer Stunde verließen die beiden Klassen die Besucherempore und gingen in die Cafeteria, um dort auf einzelnen Fraktionsabgeordnete zu treffen. Die Abgeordneten der einzelnen Fraktionen im aktuellen Kreistag (CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, AFD, Freie Wähler), stellten sich zunächst vor und erklärten einiges Interessantes über die Parteien und aktuelle politische Themen des Main-Kinzig-Kreises Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen. Ein großes Thema war hier die Busverbindung, da ein Teil der Schülerinnen und Schüler morgens Probleme hat, in die Schule zu kommen. Im Winter kommt noch die schwierige Witterung dazu. Eine weitere Frage der Schülerinnen und Schüler, die an die Abgeordneten gestellt wurde, war, was sie denn von den diesjährigen Ergebnissen der Landtagswahl halten. Unterschiedlich waren die Meinungen der einzelnen Fraktionen auf diese Frage, als es plötzlich mittendrin zu einer kleinen Auseinandersetzung und spannenden politischen Diskussion zwischen der AFD und den LINKEN kam.

„Für uns 48 Schülerinnen und Schüler war es ein spannender Tag im Kreistag, der mit all seinen Diskussionen und Themen einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben eines Kreistagsabgeordneten aufgezeigt hat. Politik zum Anfassen war das.“, so Imke Benz aus Klasse 8a.

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Foto: Die Klassen 8a und 8e mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Koch und Frau Ilgner und einigen Abgeordneten des Kreistages in Gelnhausen.

Ein Bericht der Schülerin Imke Benz

Jahrgang 10 der Henry-Harnischfeger-Schule besucht KZ-Gedenkstätte Buchenwald

Bewegende Studienfahrt für vier Salmünsterer Klassen

Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 und 10 der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster thematisieren das Thema Nationalsozialismus im Unterricht. Fester Bestandteil ist dabei ein Besuch einer Gedenkstätte zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Ende Oktober begaben sich vier Klassen in die KZ-Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald im benachbarten Thüringen.

Der Besuch der Gedenkstätte bewegte die 100 Schülerinnen und Schüler.

„Wir gingen durch das große Tor in den eingezäunten und von Wachtürmen umgebenen Bereich. Dort sahen wir eine im Boden eingelassene Gedenktafel. Wir wurden dazu aufgefordert, uns bewusst hinzuknien und das vom Künstler gewählte Symbol der Wärme an der Tafel zu erfühlen. Die Tafel hat exakt die Körpertemperatur eines Menschen. In diesem Moment herrschte besondere Stille in der Gruppe.

Uns wurde berichtet, wie schlecht es den KZ-Häftlingen ging. Sie lebten in kalten Baracken, bekamen nur sehr wenig zu essen und mussten sehr hart und unter schlimmen Bedingungen arbeiten. Die Gefangenen wurden schlechter behandelt als die Bluthunde der SS-Offiziere.

Wir betraten auch das ehemalige Krematorium, das zum Verbrennen von Leichen errichtet wurde. Wir alle konnten uns nun vorstellen, was dort vor mehr als 75 Jahren passiert war. Wer wollte, konnte einen Blick in den Kellerraum werfen, in dem über 1000 Häftlinge erhängt wurden. Ebenso sahen wir den Nachbau einer Genickschussanlage im Nebengebäude. Wir waren schockiert von diesen Einblicken, mit denen unsere Führung auf dem Gelände endete.“, berichten Marcel Hagemann und seine Mitschülerinnen und Mitschüler.

Die Klassenlehrerinnen und -lehrer Sven Scharf, Birgit Krüger, Dr. Birgit Tertel und Kathrin Ringelstein werden den Besuch der Gedenkstätte im Unterricht nachbesprechen.

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Foto: Eingangstor mit der sarkastischen Inschrift „Jedem das Seine“

Klasse 6D der Henry-Harnischfeger-Schule zu Besuch im „Wächtersbacher Kunstsalon“

Am Mittwoch, den 24. Oktober 2018, machte sich die Klasse 6d zusammen mit ihrer Kunstlehrerin, Frau Wellmann-Glowacki, auf den Weg zum 30. Kunstsalon in Wächtersbach.

In der Heinrich-Heldmann-Halle stellten 12 Künstler ihre Werke aus. Neben Skulpturen und Bildern konnten die Schülerinnen und Schüler eine Reihe künstlerischer Eindrücke sammeln. Der Kulturpreisträger des Main-Kinzig-Kreises Andreas Wald war an diesem Tag anwesend und die Schüler durften ihm verschiedene Fragen stellen. Beispielsweise war es interessant zu erfahren, ob er schon als Kind im Schulalter gut zeichnen konnte und wo er Inspirationen für seine Bilder findet. Nach dem Interview durften die Schüler einen Blick in das Skizzenbuch des Künstlers werfen. Für die Klasse 6d war das ein unvergessliches Erlebnis.

Wir freuen uns auf die nächste Ausstellung und hoffen, dass wir sie wieder mit der ganzen Klasse besuchen dürfen.

Julia Detzer und Justus Löwe, Klasse 6D

400 Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule nahmen an Juniorwahl Hessen teil

Intensives Auszählen und Erstaunen über einige Ergebnisse

„Das Auszählen der 15 Fragen der Volksabstimmung über die Hessische Landesverfassung hat ganz schön lange gedauert“, resümieren die Mitglieder des Wahlvorstandes Viktoria Kaiser (10b), Alisa Getmann (10d), Weronika Kreuder (9a), Emina Gutic (9c), Elma Muric (9c), Marcel Hagemann (10b) und Daniel Stoppel (10d). Freiwillig blieben sie bis zum späten Freitagnachmittag in der Schule und sortierten unter Aufsicht ihres Lehrers Pit Müller die eingegangenen 400 Wahlzettel zunächst nach Erst- und Zweitstimme und danach die Zustimmung oder Ablehnung zu den 15 Änderungsvorschlägen in der Hessischen Landesverfassung.

Mit großem Erstaunen nahmen sie zur Kenntnis, dass ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ausgerechnet in der Frage, ob das Wählbarkeitsalter für den Hessischen Landtag auf 18 Jahre herabgesetzt werden solle, nur hauchdünn Ja sagten. In Gesprächen hätte man herausgehört, dass sich viele Jugendliche zu jung fühlten, um politisch Verantwortung zu übernehmen.

Ebenfalls mit einer 2/3-Mehrheit wünschen die Schülerinnen und Schüler ein Bekenntnis zur Europäischen Integration in ihrer Verfassung. Auch die Aufhebung der Todesstrafe als Bestandteil der Landesverfassung wurde klar befürwortet.

Der Wahlvorstand der Henry-Harnischfeger-Schüler verkündet folgendes Zweitstimmen-Ergebnis bei 399 abgegebenen Stimmen:

CDU: 24,56%, SPD: 15,28 %, Grüne: 18,29%, Die Linke: 2,75%, FDP: 5%, AfD: 13,03%, Freie Wähler: 5,26% und andere Parteien insgesamt: 15,83 %.

„Die Juniorwahl ist eine tolle Sache. Es ist eine Simulation der tatsächlichen Wahlen vom Eingang der Wahlbenachrichtigung bis zum Verkünden der Wahlergebnisse. Wir sind froh, dass wir an den Juniorwahlen, egal ob bei den Bundestags- oder Landtagswahlen teilnehmen dürfen.“, sagten die Schülerinnen und Schüler nach der Auszählung.

Über das tatsächliche Wahlergebnis der Landtagswahl und das der Henry-Harnischfeger-Schule werde man im Fach Gesellschaftslehre diskutieren. Die Wahlbeteiligung lag bei 89 %.

 WahlvorstandJuniorwahl web

Foto: Der Wahlvorstand bei der Arbeit