Tennistag begeistert Grundschüler

Henry-Harnischfeger-Schule bietet mit Tennisclub Stationentraining an

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Zur Siegerehrung liefen die Schüler zur Musik von „We are the Champions“ in die Großsporthalle ein. Foto: Kruse

 

Der Tennisclub Bad Soden-Salmünster und die Grundschule der Henry-Harnischfeger-Schule veranstalteten den ersten und wohl größten Tennis-Grundschule-Cup in diesem Jahr. Über die exzellent organisierte Veranstaltung in der Großsporthalle in Salmünster mit an die 200 Grundschulkindern freute sich Jörg Barthel vom Hessischen Tennisverband, der das freudige Tun der Kinder vor Ort beobachtet hatte.

Den Grundschülern standen neben vier Tennisnetzen verschiedene Stationen zur Verfügung, an denen sie sich mit vorbereitenden Aufgaben in Richtung Tennisspiel ausprobieren konnten. So galt es beispielsweise, einen Tennisball auf einem Tennisschläger zu balancieren und gleichzeitig rückwärts durch einen Slalom-Parcours zu gehen. Die Kinder warfen mit unterschiedlich großen und verschieden schweren Bällen auf einen Punkt an der Wand. Sie bewegten einen Ball mittels Hockey-Schläger durch einen Slalom-Parcours und durchliefen eine Leiter sowie verschieden große Ringe in schnellem Lauf. Sie versuchten, einen Ball in einen Basketballkorb zu befördern. Sie dribbelten einen Ball durch einen Slalom-Parcours mit abschließendem Torschuss. Sie sprangen über Hürden und ließen dabei einen Ball aufspringen.

Mit erfahrenen Tennisspielern des Tennisclubs aus Bad Soden-Salmünster probierten sich die Kinder zudem an vier Tennisnetzen aus.

An diesem Vormittag gab es nur strahlende Gesichter, denn alle Beteiligten hatten einen Riesenspaß. Die Kinder freuten sich an den abwechslungsreichen Bewegungsangeboten. Große Freude bereitete den ehrenamtlichen Betreuern aus den Reihen des Tennisclubs ebenso wie älteren Schülern der Henry-Harnischfeger-Schule der Spaß, den die Grundschüler an den sportlichen Aufgaben hatten. (GNZ 19.04.18)

 

Projektwoche der Grundschule vom 12. bis 16.März

Während der Projektwochelief der Unterricht in der Grundschule einmal ganz anders. Der Schwerpunkt lag nicht auf Mathematik und Deutsch sondern auf dem Kunst, denn das Motto hieß: “Farben, Pinsel, Staffelei, mit Kunst erlebt man allerlei“. Begeistert, motiviert und engagiert arbeiteten die Kinder und waren schließlich stolz auf ihre Werke. In den Klassen wurden unterschiedliche Themen gewählt:

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Mathematik-Asse treten auf Kreisebene an

Sechs Sieger des Wettbewerbs in der Henry-Harnischfeger-Schule

Erich Heissler, Mathematikfachsprecher an der Henry-Harnischfeger-Schule in Salmünster, freute sich mit den Siegern des Mathematikwettbewerbs. Alle sechs treten in der zweiten Runde auf Kreisebene am 7. März gegen die Besten der anderen Schulen an. Joline Engstler, die Beste im A-Kurs, fährt an diesem Tag zur Hohen Landesschule in Hanau. Konstanze Erbe-Dietz als Siegerin des B-Kurses, Thalia Hellmiß als Zweite sowie Kaylee Andres auf Platz drei treffen in der Schlüchterner Stadtschule auf die besten Realschüler des Kreises. Elias Fenn, Bester im C-Kurs, und der Zweite Tom Niclas Noll treten ebenfalls in der Stadtschule gegen die stärksten Rechner auf Hauptschulniveau an. Obwohl sie so gut in Mathematik sind, gehen die Berufswünsche der Schüler des achten Jahrgangs bisher eher hin zu Kreativität und Kunststudium, allerdings auch in Richtung IT. Gabriele Ebbeler- Tischbirek überreichte den Gewinnern als amtierende Schulleiterin Urkunden und kleine Geschenke. (GNZ 25.01.2018)

Mathewettbewerb

Beklemmende Gefühle bei eisiger Kälte in der Gedenkstätte Buchenwald

Jahrgang 10 der Henry-Harnischfeger-Schule kurz vor Holocaust-Gedenktag im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald

 

Fünf Klassen des Jahrgangs 10 der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster besuchten kurz vor dem Holocaust-Gedenktag am 27. Januar das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar.

Die Schülerinnen Jennifer Schröder und Melanie Hagemann aus Klasse 10a berichten:

„Von Weitem schon sahen wir den hohen Turm, der auf dem verschneiten Ettersberg bei Weimar in die Höhe ragte. Wenige Meter hinter dem Glockenturm befand sich das KZ. Dort angekommen sahen wir einen Film über das Arbeitslager auf einer riesigen Leinwand. Er war über die Menschen, die dort unter schlimmsten Bedingungen ums Überleben kämpften. 56.000 von ihnen überlebten die Gefangenschaft bis zur Befreiung im April 1945 nicht. In dem Film sahen wir schreckliche Fotos von Leichenbergen und Zeitzeugen berichteten von ihren Erlebnissen.

Anschließend bekamen wir eine Führung über das Gelände. Wir sahen das Gebäude, in dem die ankommenden Gefangenen ihre Kleidung ablegen mussten und Häftlingskleidung bekamen. Darauf war ein Zeichen aufgedruckt, das den Grund ihrer Inhaftierung zeigte. Gefangene waren zum Beispiel politische Gegner, Juden und Homosexuelle, an denen zum Teil grausame medizinische Versuche durchgeführt wurden.

Krematorium KZUm einen weiteren Überblick über das Ausmaß des Konzentrationslagers zu bekommen, gingen wir in den sogenannten „Modellraum“. Dort wurde uns eine Abbildung des ursprünglichen Geländes gezeigt, das sich keiner von uns so groß vorgestellt hatte. Ein Mitarbeiter der Gedenkstätte veranschaulichte uns am Modell den gefährlichen Steinbruch. Hier herrschten die härtesten Arbeitsbedingungen und viele Gefangene kamen dort um. Das Überleben hing nämlich auch von der Arbeit ab, die man verrichten musste. Daneben sorgten Seuchen und Hungersnöte in den überfüllten Baracken für viele Tote. Als wir den Raum verließen und weitergingen, standen wir vor einem eisernen Tor.

Dort stand in großen Lettern „Jedem das Seine“. Egal bei welchem Wetter mussten die Gefangenen dort in ihrer spärlichen Kleidung stundenlang strammstehen und sich diesen Spruch ansehen. Selbst die Tiere im lagereigenen Gehege lebten unter besseren Bedingungen. Als wir selbst vor dem Tor standen, überkam uns ein sehr beklemmendes Gefühl.

Am Ende der Führung kamen wir zum Krematorium. Dieses bestand zum größten Teil aus Öfen, in welchen die Leichen der KZ-Häftlinge verbrannt wurden. Hier überkam uns wieder dieses bedrückende Gefühl. Vor den Öfen waren Gedenktafeln von Angehörigen angebracht worden, um ihren Lieben zu gedenken.

Nach dem Krematorium gingen wir in den sogenannten „Pferdestall“, in welchem unzählige sowjetische Soldaten hinterhältig ermordet wurden. Dieses Gebäude wurde rekonstruiert. Im Anschluss besuchten wir das Museum. Dieses war sehr modern eingerichtet und zeigte unter anderem verschiedene Geschichten von Häftlingen, die sehr traurig und verstörend waren. Auf der Rückfahrt zur Schule war es sehr still und wir redeten sehr intensiv über die Grausamkeiten während der Zeit des Nationalsozialismus.“

Hier standen die Baracken, in denen die inhaftierten Menschen hungerten und froren.