Gratulation an Mathe-Asse der Henry-Harnischfeger-Schule

Gemeinsam mit der stellvertretenden Schulleiterin Gabriele Ebbeler-Tischbirek nahm die Leiterin der Fachschaft Mathematik, Frau Sara Abe, die Prämierung der Siegerinnen und Sieger des Mathematikwettbewerbes vor.

„Wir drücken unseren Schülerinnen und Schülern alle Daumen für die nächste Runde des Wettbewerbes“, so Sara Abe. Frau Ebbeler-Tischbirek gratulierte den stolzen Schulsiegern, die in den A-Kursen am Gymnasialwettbewerb, in den B-Kursen am Realschulwettbewerb und in den C-Kursen am Hauptschulwettbewerb teilnahmen.

20190201 092344 web

Auf dem Foto von links nach rechts: Frau Sara Abe (Leiterin Fachschaft Mathematik), Yessminda Hoffmann (Platz 1, C-Kurs, Klasse 8b), Lena Brill (Platz 1, A-Kurs, Klasse 8e), Tobias Haug (Platz 1, B-Kurs, Klasse 8c), Almedin Harambasic (ebenfalls bei gleicher Punktzahl Platz 1, B-Kurs, Klasse 8e), Frau Gabriele Ebbeler-Tischbirek (stellvertretende Schulleiterin), Luca Jentsch (Platz 2, C-Kurs, Klasse 8e)

Hessenweit Platz 2 im Wettbewerb „Chemie- mach mit!“ geht an Schülergruppe der Henry-Harnischfeger-Schule

Auch in diesem Jahr wurden drei Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule für ihre Forschungen in Chemie geehrt.

Max Vormwald, Marvin Breidenbach und Josefine Bahlke aus Jahrgang 10 erreichten den zweiten Platz im Landeswettbewerb Hessen „Chemie – mach mit!“. Dies ist das zweite Jahr in Folge, dass Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule in Bad Soden-Salmünster aufgrund ihrer herausragenden Leistungen eine Auszeichnung durch die Goethe Universität Frankfurt am Main verliehen bekommen.

Freiwillig belegten die Preisträgerinnen und Preisträger die Chemie AG im Rahmen des Ganztagsangebotes. Sie experimentierten, recherchierten und werteten wissenschaftlich alles rund um das Thema „Seifenblasen“ aus. Dabei stellten sie eine Seifenblasen-Lösung und verschiedene Pusteringe her, um anschließend zu überprüfen, wie sich die Seifenblasen unter verschiedenen Bedingungen, Formen und mit verschiedenen Mischungen der Seifenblasen-Lösung verhalten.

Die jungen Forscher begannen mit den Untersuchungen am 15. Februar und mussten ihre ausgearbeiteten Ergebnisse am 15. Mai 2018 einreichen. Das Experimentieren und Auswerten bereitete den Chemikern viel Freude. Daher war die Nachricht über den erneuten Sieg eine erfreuliche Nachricht, insbesondere für die stellvertretende Schulleiterin Gabriele Ebbeler-Tischbirek.

Sehr stolz zeigte sich auch der Leiter der Chemie AG, Herr Winfried Schlägel, der mit viel Mühe und Herzblut die Nachwuchsforscher beim Experimentieren begleitete. „Es ist schön, dass wir viele Gymnasien im Wettbewerb weit hinter uns gelassen haben.“, so Wilfried Schlägel, der mit seinem Kollegen Stephan Ottmann die Schülerinnen und Schüler zu Preisverleihung begleitete. Stephan Ottmann, Chemielehrer im Vorbereitungsdienst, zeigte als i-Tüpfelchen des Ganzen gleich noch die Chemieräume der Universität und begeisterte so die jungen Forscher für die Aufnahme eines naturwissenschaftlichen Studiums.

Chemie mach mit web

Auf dem Foto: Chemielehrer Wilfried Schlägel mit seinen stolzen Schützlingen Marvin Breidenbach, Josefine Bahlke und Max Vormwald

Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule beim Jugendpressetag in Berlin

Wie verändert sich die Bildung durch die Digitalisierung? Warum sind andere Länder fortschrittlicher? Wie sieht das Essen der Zukunft aus?
Mit diesen und weitern Fragen beschäftigten sich junge Journalistinnen und Journalisten beim Jugendpressetag in Berlin.

Der diesjährige Jugendpressetag stand unter dem Motto „Arbeitswelten der Zukunft“. Dazu waren 84 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung am 14.12.2018 nach Berlin eingeladen. Diese hatten die Möglichkeit, mit Bundesministerin Anja Karliczek (CDU) über Problematiken der Digitalisierung zu sprechen, eigene Fragen zu äußern und einen spannenden Tag in Berlin zu verbringen.

Die eingeladenen Besucher durften im Konferenzsaal des Ministeriums Platz nehmen. Die Teilnehmer fühlten sich wie professionelle Journalisten, schließlich waren Ablauf, Atmosphäre und Einrichtung wie bei einer echten Pressekonferenz. Die Spannung unter den Nachwuchsreportern erhöhte sich, als Anja Karliczek angekündigt wurde, die seit März 2018 deutsche Ministerin für Bildung und Forschung ist. Karliczek betrat den Raum und eröffnete den Jugendpressetag mit den Worten: „Wir sind dem Alltag voraus, wir bilden die Zukunft ab, dadurch dass Wissenschaft und Forschung Erkenntnisse für die Zukunft liefern.“ Sie berichtete zudem von themenbezogenen Wissenschaftsjahren. Im aktuellen Wissenschaftsjahr 2018 geht es um „Arbeitswelten der Zukunft“. Für 2019 steht der Schwerpunkt „Künstliche Intelligenz“ auf dem Plan.
Auch Marcel Hagemann aus der zehnten Klasse der Henry-Harnischfeger-Schule durfte auf Empfehlung der Rektorin und pädagogischen Leitung der Schule, Julia Czech teilnehmen.

HJR 4301 web HJR 4375 web

HJR 4375 web


„Eigentlich produziere ich hauptsächlich Videos, unter anderem für meinen eigenen YouTube-Kanal. Gelegentlich schreibe ich aber auch Artikel für Schulhompage oder Lokalzeitung.“, so der fünfzehnjährige Schüler.
Im Laufe der Veranstaltung durften die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Fragen an Frau Karliczek richten. Eine Schülerin fragte, wie die Bildungsministerin in die Politik gekommen sei. Eine weitere Frage bezog sich auf die Ursachen für Stress und Leistungsdruck in der Schule. Vielen Eltern sei es wichtig, dass ihre Kinder aufs Gymnasium gehen, antwortete Karliczek. So entstehe schon früh ein Leistungsdruck. Die Ministerin mahnte: „Es muss nicht jeder aufs Gymnasium gehen. Wir sind ein Land der immerwährenden Chancen – es ist nie zu spät, sich weiterzuentwickeln.“
Ein Großteil der Konferenz beschäftigte sich mit der Digitalisierung an Schulen.
„Ich bin froh, dass meine Schule in Salmünster im Bereich Digitalisierung schon sehr fortgeschritten ist. Seit der fünften Klasse benutze wir Tablets im Unterricht, viele Räume sind mit Smartboards ausgestattet und jeder Klassenraum verfügt über einen eigenen Laptop.“, berichtet Marcel Hagemann mit Stolz.
Im Anschluss durften die Teilnehmer des Jugendpressetages exklusive Einblicke in das benachbarte Gebäude bekommen, in dem ein Zukunftsmuseum unter dem Namen „Futurium“ entsteht. Die offizielle Öffnung ist für September 2019 angekündigt.
Mit der Frage „Was ist Zukunft?“ begann Museumsdirektor Dr. Stefan Brandt die Führung durch das entstehende Museum. Das Museumskonzept beschäftigt sich mit der Zukunft von Ernährung, Gesundheit, Energie, der Städte und des Wohnens. Im Untergeschoss entsteht das Labor des Futuriums, in dem Besucher Zukunftstechnologien kennenlernen und ausprobieren können. Neben einem Veranstaltungsraum wird es auch Ausstellungen geben, die das Leben in der Zukunft darstellen. Dazu gehört auch ein Museumsrestaurant im Eingangsbereich. Besucher können sich auf die Zukunft des Essens freuen.
„Ich bin gespannt, wie das Futurium in Zukunft aussehen wird und komme bestimmt wieder, wenn die Ausstellung eröffnet ist.“, resümiert Marcel Hagemann nach dem beeindruckenden Tag.

Die Journalisten von morgen – Wettbewerb um besten Zeitungsartikel

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a und 8e kämpfen um den besten Zeitungsartikel über den Kreistagsbesuch, der auf der Schulhomepage der Henry-Harnischfeger-Schule veröffentlich werden sollte.

Um dem einzigartigen Erlebnis rund um den Besuch des Kreistages vom 02.11.2018 einen würdigen Rahmen zu geben und ihn Revue passieren zu lassen, traten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a und 8e in einem Schreibwettbewerb gegeneinander an. Aufgabe war es, den besten Zeitungsartikel über den gemeinsamen Besuch des Kreistages in Gelnhausen zu Papier zu bringen und dabei die Eindrücke und Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag außerhalb des Klassenraumes sammeln konnten, in ihrem eigenen Schreibstil zu verwirklichen.

Die beiden Klassen machten sich unverzüglich ans Werk und ließen dabei, ihrer journalistischen Kreativität freien Lauf. Frau Koch, Klassenlehrerin der 8a und zugleich Deutschlehrerin einiger Schülerinnen und Schüler beider Klassen, war über manches „schlummerndes Talent“ erstaunt. Zuerst ermittelte jede Klassenlehrerin die „besten Zeitungsartikel“ in ihrer Klasse. Danach erfolgte ein gegenseitiger Austausch, um schließlich den gemeinsamen Sieger zu ermitteln. Positiv überraschten die tollen Berichte beider Klassen. Einige hatte wohl der Ehrgeiz gepackt, den Titel für die eigene Klasse zu holen!

Das Niveau der ausgewählten Artikel für die Stichwahl lag eng bei einander. Ein Kopf an Kopfrennen! Beide Klassenlehrerinnen, Frau Koch und Frau Ilgner, entschieden sich gemeinsam für den Artikel von Imke Benz (8a), der anschließend auf der Schulhomepage mit Namen der Verfasserin veröffentlicht wurde. Die Verlierer –   besser gesagt die zweiten Gewinner – zeigten sich als faire Sportsmänner und -frauen und gratulierten der Gewinnerin. Eine Siegerehrung inklusive Urkundenübergabe erfolgte anschließend im Klassenunterricht.

Schreibwettbewerb Urkundenübergabe

Foto: Die Siegerin Imke Benz (8a) des Wettbewerbs „bester Zeitungsartikel über den Besuch der Kreistagssitzung“ mit der Klassenlehrerin Frau Koch.

Unterricht mal anders– Kreispolitik hautnah erleben

Klassen 8a und 8e der Henry-Harnischfeger-Schule besuchen Kreistagssitzung in Gelnhausen

Um 9:00 Uhr begann die 17. Öffentliche Kreistagsitzung im Main-Kinzig-Forum Gelnhausen. Die beiden Klassen aus Bad Soden-Salmünster und ihre Klassenlehrerinnen Ann-Kathrin Koch und Carolin Ilgner wurden aufs Herzlichste von den Kreistagsabgeordneten begrüßt und durften auf der Besucherempore Platz nehmen, von der sie alles ganz genau beobachten konnten.

Es ging um viele verschiedene Themen wie z.B. die Finanzen des Haushaltes oder die Schulbaupauschale, für die ein Budget von 32 Mio. zur Verfügung stehe. Des Weiteren waren der Ausbau der Bahnstrecke Hanau - Fulda und der Fluglärm ein Thema, ebenso wie bezahlbarer Wohnraum und das Rote Kreuz im Main-Kinzig-Kreis. Über den Verzicht von Einwegprodukten, dem brandaktuellen Thema Digitalisierung und Verwaltungshilfen an den Schulen wurde ebenfalls gesprochen. Für all diese Themen würden für 2019 Mittel in Höhe von 1,1 Mio. zur Verfügung gestellt. Die Schülerinnen und Schüler staunten nicht schlecht, um welche Summen es dabei ging.

Für die Nachhaltigkeit der Umwelt solle auch an der Henry-Harnischfeger-Schule von Einwegprodukten auf wiederverwendbare Becher in der Mensa umgestellt werden, so Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. Für eine übergreifende Vernetzung von mehreren Schulen wolle man mit der Digitalisierung beginnen. Der Austausch von Daten in Echtzeit mache auch in der Henry-Harnischfeger-Schule keinen Halt. Das erfordere eine entsprechende Ausstattung, moderne Tablets, Vernetzung, welches den Schülerinnen und Schülern in den nächsten Jahren zu Gute kommen soll. Ein spielerisches Herangehen eines solch großen Themas, entspreche einer ebensolchen Förderung, aber auch die erforderliche Technik wie z.B. eine Glasfasertechnik zur schnelleren Internet-Geschwindigkeit für alle Schulen.

Nach einer Stunde verließen die beiden Klassen die Besucherempore und gingen in die Cafeteria, um dort auf einzelnen Fraktionsabgeordnete zu treffen. Die Abgeordneten der einzelnen Fraktionen im aktuellen Kreistag (CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, AFD, Freie Wähler), stellten sich zunächst vor und erklärten einiges Interessantes über die Parteien und aktuelle politische Themen des Main-Kinzig-Kreises Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen. Ein großes Thema war hier die Busverbindung, da ein Teil der Schülerinnen und Schüler morgens Probleme hat, in die Schule zu kommen. Im Winter kommt noch die schwierige Witterung dazu. Eine weitere Frage der Schülerinnen und Schüler, die an die Abgeordneten gestellt wurde, war, was sie denn von den diesjährigen Ergebnissen der Landtagswahl halten. Unterschiedlich waren die Meinungen der einzelnen Fraktionen auf diese Frage, als es plötzlich mittendrin zu einer kleinen Auseinandersetzung und spannenden politischen Diskussion zwischen der AFD und den LINKEN kam.

„Für uns 48 Schülerinnen und Schüler war es ein spannender Tag im Kreistag, der mit all seinen Diskussionen und Themen einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben eines Kreistagsabgeordneten aufgezeigt hat. Politik zum Anfassen war das.“, so Imke Benz aus Klasse 8a.

IMG 2657 KREISTAG web

Foto: Die Klassen 8a und 8e mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Koch und Frau Ilgner und einigen Abgeordneten des Kreistages in Gelnhausen.

Ein Bericht der Schülerin Imke Benz