Freude über 15 neue Mountainbikes

Eigentlich für Dirtpark eingeplante Mittel kommen nun Schülern direkt zugute

Die Mountainbiker der Henry-Harnischfeger-Schule freuen sich über 15 neuen Fahrräder. Die Kosten dafür stammen aus den finanziellen Mitteln, mit denen vor Jahren der Dirtpark unterhalb der Bundesautobahnbrücke bei Ahl hätte eingerichtet werden sollen – was allerdings nie Wirklichkeit wurde (die GNZ berichtete mehrfach). Als dieses Projekt der Henry-Harnischfeger-Schule mit immer neuen Hürden zuerst aufgehalten und dann verhindert worden war, stimmten die Sponsoren von Woco und Kreissparkasse Schlüchtern zu, die Mittel stattdessen für den Sportbereich der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster zu verwenden. (GNZ 05.03.19)

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Mountainbiker der Henry-Harnischfeger-Schule mit Jasmin Reus (von links), Klaus Auracher, Schulleiterin Gabriele Ebbeler-Tischbirek, Harmut Schmitt, Volker Hagemann sowie den Schulleitungsmitgliedern Lothar Klinkhammer und Tamara Schmidt-Wellenborg. Foto: Kruse

 

40 Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule auf Skifreizeit

Viele Hänge hinunter stürzten sich vierzig Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 10 der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster.

Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Brigit Krüger und Pit Müller, sowie den Betreuern Melanie Hagemann und Maurice Jüngling ging es auf Skifreizeit nach Immenstadt im Allgäu.

Nele Weber aus Klasse 10d berichtet: „Nachdem wir im Basislager in Immenstadt angekommen waren, fuhren wir gleich weiter, um unser Skiequipment auszuleihen.

Weder der deutsche Ort Oberjoch, noch der Ifen oder Jungholz auf österreichischer Seite waren vor uns sicher. Wir wurden - je nach Können- zum Skifahren in drei Gruppen aufgeteilt.

Zum Teil fuhren wir schwerere Pisten und schossen über die großen Schanzen im Funpark Jungholz. Abends nach dem Skifahren aßen wir immer alle zusammen zu Abend, um die Teambildung weiter zu fördern. Der Küchendienst war Aufgabe von uns Schülerinnen und Schülern. Nach Dienstschluss spielten wir oft Brettspiele oder Karten mit unseren Lehrerinnen und Lehrern. Alles in allem war die Skifreizeit ein großer Spaß. Wir lernten auch durchzuhalten und weiterzufahren, wenn es schwierig wurde, z.B. wenn die Piste im ersten Moment wie der sichere Tod wirkt.“

Seit mehr als 25 Jahren fahren Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule gemeinsam in den Schnee, sei es zum Ski- oder Snowboardfahren. Der Sportfachbereich organisiert in dieser Wintersportwoche für die Daheimgebliebenen ein Sport- und Spielefest, sodass auch hier für sportliche Abwechslung gesorgt ist.

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Foto: Henry-Harnischfeger-Schüler im Schnee

Gratulation an Mathe-Asse der Henry-Harnischfeger-Schule

Gemeinsam mit der stellvertretenden Schulleiterin Gabriele Ebbeler-Tischbirek nahm die Leiterin der Fachschaft Mathematik, Frau Sara Abe, die Prämierung der Siegerinnen und Sieger des Mathematikwettbewerbes vor.

„Wir drücken unseren Schülerinnen und Schülern alle Daumen für die nächste Runde des Wettbewerbes“, so Sara Abe. Frau Ebbeler-Tischbirek gratulierte den stolzen Schulsiegern, die in den A-Kursen am Gymnasialwettbewerb, in den B-Kursen am Realschulwettbewerb und in den C-Kursen am Hauptschulwettbewerb teilnahmen.

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Auf dem Foto von links nach rechts: Frau Sara Abe (Leiterin Fachschaft Mathematik), Yessminda Hoffmann (Platz 1, C-Kurs, Klasse 8b), Lena Brill (Platz 1, A-Kurs, Klasse 8e), Tobias Haug (Platz 1, B-Kurs, Klasse 8c), Almedin Harambasic (ebenfalls bei gleicher Punktzahl Platz 1, B-Kurs, Klasse 8e), Frau Gabriele Ebbeler-Tischbirek (stellvertretende Schulleiterin), Luca Jentsch (Platz 2, C-Kurs, Klasse 8e)

Hessenweit Platz 2 im Wettbewerb „Chemie- mach mit!“ geht an Schülergruppe der Henry-Harnischfeger-Schule

Auch in diesem Jahr wurden drei Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule für ihre Forschungen in Chemie geehrt.

Max Vormwald, Marvin Breidenbach und Josefine Bahlke aus Jahrgang 10 erreichten den zweiten Platz im Landeswettbewerb Hessen „Chemie – mach mit!“. Dies ist das zweite Jahr in Folge, dass Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule in Bad Soden-Salmünster aufgrund ihrer herausragenden Leistungen eine Auszeichnung durch die Goethe Universität Frankfurt am Main verliehen bekommen.

Freiwillig belegten die Preisträgerinnen und Preisträger die Chemie AG im Rahmen des Ganztagsangebotes. Sie experimentierten, recherchierten und werteten wissenschaftlich alles rund um das Thema „Seifenblasen“ aus. Dabei stellten sie eine Seifenblasen-Lösung und verschiedene Pusteringe her, um anschließend zu überprüfen, wie sich die Seifenblasen unter verschiedenen Bedingungen, Formen und mit verschiedenen Mischungen der Seifenblasen-Lösung verhalten.

Die jungen Forscher begannen mit den Untersuchungen am 15. Februar und mussten ihre ausgearbeiteten Ergebnisse am 15. Mai 2018 einreichen. Das Experimentieren und Auswerten bereitete den Chemikern viel Freude. Daher war die Nachricht über den erneuten Sieg eine erfreuliche Nachricht, insbesondere für die stellvertretende Schulleiterin Gabriele Ebbeler-Tischbirek.

Sehr stolz zeigte sich auch der Leiter der Chemie AG, Herr Winfried Schlägel, der mit viel Mühe und Herzblut die Nachwuchsforscher beim Experimentieren begleitete. „Es ist schön, dass wir viele Gymnasien im Wettbewerb weit hinter uns gelassen haben.“, so Wilfried Schlägel, der mit seinem Kollegen Stephan Ottmann die Schülerinnen und Schüler zu Preisverleihung begleitete. Stephan Ottmann, Chemielehrer im Vorbereitungsdienst, zeigte als i-Tüpfelchen des Ganzen gleich noch die Chemieräume der Universität und begeisterte so die jungen Forscher für die Aufnahme eines naturwissenschaftlichen Studiums.

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Auf dem Foto: Chemielehrer Wilfried Schlägel mit seinen stolzen Schützlingen Marvin Breidenbach, Josefine Bahlke und Max Vormwald

Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule beim Jugendpressetag in Berlin

Wie verändert sich die Bildung durch die Digitalisierung? Warum sind andere Länder fortschrittlicher? Wie sieht das Essen der Zukunft aus?
Mit diesen und weitern Fragen beschäftigten sich junge Journalistinnen und Journalisten beim Jugendpressetag in Berlin.

Der diesjährige Jugendpressetag stand unter dem Motto „Arbeitswelten der Zukunft“. Dazu waren 84 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung am 14.12.2018 nach Berlin eingeladen. Diese hatten die Möglichkeit, mit Bundesministerin Anja Karliczek (CDU) über Problematiken der Digitalisierung zu sprechen, eigene Fragen zu äußern und einen spannenden Tag in Berlin zu verbringen.

Die eingeladenen Besucher durften im Konferenzsaal des Ministeriums Platz nehmen. Die Teilnehmer fühlten sich wie professionelle Journalisten, schließlich waren Ablauf, Atmosphäre und Einrichtung wie bei einer echten Pressekonferenz. Die Spannung unter den Nachwuchsreportern erhöhte sich, als Anja Karliczek angekündigt wurde, die seit März 2018 deutsche Ministerin für Bildung und Forschung ist. Karliczek betrat den Raum und eröffnete den Jugendpressetag mit den Worten: „Wir sind dem Alltag voraus, wir bilden die Zukunft ab, dadurch dass Wissenschaft und Forschung Erkenntnisse für die Zukunft liefern.“ Sie berichtete zudem von themenbezogenen Wissenschaftsjahren. Im aktuellen Wissenschaftsjahr 2018 geht es um „Arbeitswelten der Zukunft“. Für 2019 steht der Schwerpunkt „Künstliche Intelligenz“ auf dem Plan.
Auch Marcel Hagemann aus der zehnten Klasse der Henry-Harnischfeger-Schule durfte auf Empfehlung der Rektorin und pädagogischen Leitung der Schule, Julia Czech teilnehmen.

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„Eigentlich produziere ich hauptsächlich Videos, unter anderem für meinen eigenen YouTube-Kanal. Gelegentlich schreibe ich aber auch Artikel für Schulhompage oder Lokalzeitung.“, so der fünfzehnjährige Schüler.
Im Laufe der Veranstaltung durften die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Fragen an Frau Karliczek richten. Eine Schülerin fragte, wie die Bildungsministerin in die Politik gekommen sei. Eine weitere Frage bezog sich auf die Ursachen für Stress und Leistungsdruck in der Schule. Vielen Eltern sei es wichtig, dass ihre Kinder aufs Gymnasium gehen, antwortete Karliczek. So entstehe schon früh ein Leistungsdruck. Die Ministerin mahnte: „Es muss nicht jeder aufs Gymnasium gehen. Wir sind ein Land der immerwährenden Chancen – es ist nie zu spät, sich weiterzuentwickeln.“
Ein Großteil der Konferenz beschäftigte sich mit der Digitalisierung an Schulen.
„Ich bin froh, dass meine Schule in Salmünster im Bereich Digitalisierung schon sehr fortgeschritten ist. Seit der fünften Klasse benutze wir Tablets im Unterricht, viele Räume sind mit Smartboards ausgestattet und jeder Klassenraum verfügt über einen eigenen Laptop.“, berichtet Marcel Hagemann mit Stolz.
Im Anschluss durften die Teilnehmer des Jugendpressetages exklusive Einblicke in das benachbarte Gebäude bekommen, in dem ein Zukunftsmuseum unter dem Namen „Futurium“ entsteht. Die offizielle Öffnung ist für September 2019 angekündigt.
Mit der Frage „Was ist Zukunft?“ begann Museumsdirektor Dr. Stefan Brandt die Führung durch das entstehende Museum. Das Museumskonzept beschäftigt sich mit der Zukunft von Ernährung, Gesundheit, Energie, der Städte und des Wohnens. Im Untergeschoss entsteht das Labor des Futuriums, in dem Besucher Zukunftstechnologien kennenlernen und ausprobieren können. Neben einem Veranstaltungsraum wird es auch Ausstellungen geben, die das Leben in der Zukunft darstellen. Dazu gehört auch ein Museumsrestaurant im Eingangsbereich. Besucher können sich auf die Zukunft des Essens freuen.
„Ich bin gespannt, wie das Futurium in Zukunft aussehen wird und komme bestimmt wieder, wenn die Ausstellung eröffnet ist.“, resümiert Marcel Hagemann nach dem beeindruckenden Tag.