56 Harnischfeger-Schüler verlassen nach neun Jahren die Schule

Der Jahrgang 9 der Henry-Harnischfeger-Schule feierte den Abschied der 56 Schüler, die nach neun Schuljahren – 1 620 Tagen, wie das Moderatoren-Team vorrechnete – die Schule verlassen. 30 Schüler erreichten den qualifizierten Hauptschulabschluss, 21 den Hauptschulabschluss. Niklas Birkler aus der Klasse 9f der Henry-Harnischfeger-Schule ist mit seinem Notendurchschnitt von 1,7 der Beste seines Jahrgangs. Er sei im Fach Mathematik im B-Kurs eine wahre Stütze im Unterricht gewesen, erklärte Lothar Klinkhammer.

Als amtierende Schulleiterin erklärte Gabriele Ebbeler-Tischbirek mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft das Heimspiel der Schüler mit einem Abpfiff der allgemeinen Schulpflicht für beendet. Ganz im Fußball-Jargon erklärte sie: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, und forderte die Schulabgänger auf, weiterhin zu trainieren. „Lernen müssen Sie wohl oder übel ein Leben lang. Seien Sie bereit, die Welt kennenzulernen und gestalten Sie Ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen“, rief sie den Schülern zum Abschied zu.

In ihrer Rede für die Klassenlehrer des Jahrgangs brach Dr. Birgit Tertel eine Lanze für den Hauptschulabschluss und das Handwerk. Schließlich müsse es Menschen geben, die einen tropfenden Wasserhahn reparieren könnten: „Um wie viel ärmer wäre unsere Welt ohne Handwerker!“ Sie forderte dazu auf, sich Zeit für diejenigen Menschen zu nehmen, die aus welchen Gründen auch immer hinterher hinkten. „Engagiert Euch und helft menschlich“, forderte sie auf. Nach Dr. Tertels Einschätzung tragen die Schulabgänger ein schweres Erbe. Sie müssten die Fehler der vergangenen Generationen ausbügeln. Den Schülern wünschte die Klassenlehrerin eine gesunde, glückliche und erfolgreiche Zukunft. (GNZ 20.06.2018)

Abschluss 9

Klasse 9a (Lehrerin Sara Abe): Marko Dekic, Jaysen Geiger, Alicia Habig, Lara-Marie Hofmann, Lee Ann Hofmann, Christoph Kalkbrenner, Lisa-Marie Kuhn, Djenisa Osmanovic, Michelle Uhrig, Annalena Wunderlich.

Klasse 9b (Birgit Krüger): Tamim Asefi, Sajad Bayani, Abidin Duru, Juri Klünder, Aleksandra Musial, Halil Osdautaj, Jaqueline Jennifer Schmidt, Mike Schopp, Tim Urbach, Janina Winter.
Klasse 9c (Dr. Birgit Tertel): Javad Bayani, Paul Haberkorn, Elias Kleespies, Nico Knarr, Anastasia Mantel, Patrick Schuba, Marlon Weigand, Lennart Wendt, Ines Wiltschek.
Klasse 9d (Kathrin Ringelstein): Zahra Amiri, Jorin Bröcker, Jonas Flach, Leon Karlberger, Maximilian Karwat, Vanessa Mayer.
Klasse 9e (Lea Nawra): Fateme Alizade, Alan Hasan, Dukagjin Haskaj, Kevin Jahn, Ayca Kahraman, Malwin Müller, Philipp Reipert, Philipp Rusznyak, Alexander Schmitt, Louis Schultheis, Rowan Siegert, Mirko Vogelsang.
Klasse 9f (Sven Scharf): Mohammad Al Asfar, Niklas Birkler, Ann-Kathrin Damisch, Zafer Can Erener, Selena Geis, Mirco Martin, Alessandro Stano, Leon Stein, Milena Stucky.

Jahrgang 9 der Henry-Harnischfeger-Schule erlebt deutsch-deutsche Geschichte an Point Alpha

Über 150 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster erkundeten die Gedenkstätte und ehemaligen Grenzübergang Point Alpha in Geisa bei Fulda.

 

„Während des Kalten Krieges war Point Alpha einer von vier Beobachtungsstützpunkten der US-Armee an der innerdeutschen Grenze. Dieses Gebiet bei Fulda in Osthessen an der Grenze zur DDR wurde auch als ‚Fulda Gap‘ bezeichnet. Dieses Gebiet des Warschauer Paktes ragte am weitesten in Richtung Westen hinein. Es war demnach die wahrscheinlichste Einmarschstelle eines eventuellen sowjetischen Angriffes.“, erfuhr Maria Hull aus Klasse 9d.

Heute ist Point Alpha eine Mahn-, Gedenk- und Begegnungsstätte zwischen Geisa und Rasdorf. Noch heute stehen ehemalige Wach- und Führungstürme der DDR-Grenztruppen und Teile des Grenzzauns, welcher Deutschland einst in Ost und West teilte.

Unmittelbar neben der Gedenkstätte befindet sich ein Museum, welches den Kalten Krieg und seinen Verlauf von Anfang bis Ende festhält. Jede Klasse wurde von einem Museumsmitarbeiter durch das Museum, zum Grenzzaun, an dem die menschenverachtenden Vorgehensweisen der Grenzer demonstriert wurden, und zum ehemaligen Stützpunkt der US-Armee geführt.

40 Jahre standen sich im Westen die Vorposten der NATO und Vorposten des Warschauer Paktes im Osten gegenüber. Zum Erstaunen der Schülerinnen und Schüler gab es noch erhaltene Originalstücke aus der Zeit des Kalten Krieges wie Tretminen, Schusswaffen, Selbstschussanlagen und Fahrzeuge, welche im Museum ausgestellt waren.

Der Ausflug endete mit Zeitzeugengespräche. Besonders gefesselt waren die Schülerinnen und Schüler, als ein in der DDR lebender Polizist von seiner Flucht in den Westen mit seiner Familie erzählte.

Die Henry-Harnischfeger-Schule organisiert regelmäßig in den höheren Jahrgängen Studienfahrten nach Berlin und an die ehemalige innerdeutsche Grenze, um Schülerinnen und Schülern die komplexe Geschichte Deutschlands zu vermitteln,

Point Alpha ari 006 rechtefrei copyright Point Alpha ARI

Text: Maria Hull, 9d,

Bild: Marcel Hagemann, 9e

Henry- Harnischfeger-Schule belegt 3. Platz bei Jugend trainiert für Olympia

Am Mittwoch, den 23.05.2018, fand in Frankfurt der Regionalentscheid der Wettkampfklasse  IV in der Leichtathletik statt.

Die Henry-Harnischfeger-Schule  startete mit jeweils 6 Schülerinnen und Schülern in den Wettkampf. Bei der ersten Disziplin, der Hindernis-Pendel-Staffel, belegte das Team einen sehr guten zweiten Platz. Im Weitsprung und im Stadioncross konnte jeweils der dritte Platz erkämpft werden. Im Ballwurf und im Sprint reichte es jeweils zu Platz vier. Insgesamt erreichte die HHS mit 15 Rangpunkten, hinter der Schule am Ried und der Ziehenschule Frankfurt, den dritten Platz.

Besonderes viele Punkte für das Team sammelte Viktoria Rudnitskaya mit 4,21m, 4,29m und 4,24m im Weitsprung und 7,5 sec. im Sprint. Bei den Jungen sprangen Maxim Edelburg mit 4,32m, 4,08m und 4,26m, Momo Abasi mit 4,16m, 4,25m und 4,36m und Florian Buchhold 4,17m, 4,04m und 4,16m eine tolle Serie. Insgesamt waren im Team überwiegend Schülerinnen und Schüler der Sportklassen 5 und 6 (Jahrgang 2006 und 2007), die alle noch zwei Jahre an diesem Wettkampf starten dürfen.

Im Team waren: Niklas Dietrich, Leon Kohlenberger, Hubert Panek, Florian Buchhold, Momo Abasi, Maxim Edelburg, Viktoria Rudnitskaya, Kaja Knop, Sabina Jaschin, Laura Klimek, Luisa Nitze und Lara Essel.

Begleitet wurden die Schüler von den Sportlehrerinnen Sandra Seipel, Jasmin Reus und den Schülerinnen Maja Lisiak und Nele Weber.

HHSSport

Sieger des Wettbewerbs „Bester Praktikumsbericht“

Die gesamte Schulgemeinde der Henry-Harnischfeger-Schule gratuliert ihren diesjährigen Preisträgern des Wettbewerbs ‚Bester Praktikumsbericht‘.

Für die Schulform Integrierte Gesamtschule wurden folgende Schülerinnen und Schüler während der Bergwinkel Ausbildungsbörse in Steinau ausgezeichnet: Leon Knuth, der sein Praktikum im Unternehmen Woco Bad Soden-Salmünster absolvierte und den ersten Platz belegte. Den zweiten Platz erreichte Jan Pollmann, der ebenfalls in der Woco als Praktikant arbeitete. Merlin Kistner gewann mit seinem Praktikumsbericht über seine Tätigkeit im ‚Landgasthof Zur Quelle‘ in Wächtersbach-Aufenau den dritten Platz. "Die Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule konnten in der Vergangenheit sowohl auf regionaler als auch auf hessischer Ebene große Erfolge erreichen und ihre Praktikumsbetriebe und betreuenden Lehrkräfte mit Stolz erfüllen. Wir drücken auch in diesem Jahr alle Daumen für den Regionalentscheid“, erklärt Julia Czech, Pädagogische Leiterin der Henry-Harnischfeger-Schule.

„Ein großes Dankeschön gilt den betrieblichen Betreuern und den Lehrkräften Frau Evelin John, Frau Mareike Schilling und Frau Nicole Dönges, die ihre Schülerinnen und Schüler intensiv in ihrer Berufswahlphase unterstützen. Ebenso gilt unser Dank dem Sponsor der Preise, der Volks- und Raiffeisenbank Schlüchtern-Birstein“, so Julia Czech abschließend.

HHS Sieger

Auf dem Foto von links nach rechts:

Annika Schülein (VR-Bank Schlüchtern-Birstein), Julia Czech (Sprecherin Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Altkreis Schlüchtern), Leon Knuth (Platz 1), Reinhold Maisch (Geschäftsführer Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Osthessen), Jan Pollmann (Platz 2) und Merlin Kistner (Platz 3)

Fünf Schritte zum Textverständnis

Methodentag und Messe-Besuch an Harnischfeger-Gesamtschule

37 Firmen und Institutionen informierten während der Wächtersbacher Ausbildungsbörse über Möglichkeiten Berufe zu erlernen. Der gesamte Jahrgang 8 der Henry-Harnischfeger-Schule war mit der Deutschen Bahn nach Wächtersbach gefahren, um die Ausbildungsmesse für die Wahl von Praktikums- sowie Ausbildungsplätzen zu nutzen. Die Aktion fand am sogenannten Methodentag der Henry-Harnischfeger-Schule statt, in dessen Rahmen sich jeder Jahrgang entsprechend des Schulprogramms mit unterschiedlichen Lern-Methoden beschäftigte.

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Die Teilnahme an der Wächtersbacher Ausbildungsmesse war dadurch möglich geworden, dass sie in diesem Jahr bereits ab 9 Uhr statt wie in den Jahren zuvor um 10 Uhr ihre Tore öffnete. Gezielt sollten die Schüler herausfinden, welche Ausbildungsberufe etwa den Haupt-, Real- oder Hochschulabschluss als Zugangsvoraussetzung haben. Sie suchten danach, bis wann die Bewerbungsfristen verschiedener Firmen laufen, welche Auswahlverfahren praktiziert werden oder ob es Einstellungstests gibt. Diese und weitere Fragen mussten die Schüler anschließend als benotete Hausaufgabe festhalten.

Da die Schüler während ihres Aufenthalts auf der Wächtersbacher Messe ihre Schule repräsentierten, hatten sie zuvor besprochen, dass beispielsweise das eigene Vorstellen mit vollem Namen sowie das Erfragen des Namens des Ansprechpartners, zum guten Ton gehören. (GNZ 15.05.18)