Den roten Faden nicht verlieren

Methodentag an der Henry-Harnischfeger-Schule hilft Schülern bei Abschlussarbeiten

 

Beim kürzlich veranstalten Methodentag der Henry-Harnischfeger-Schule drehte sich alles um das Fragewort „Wie“. Dabei erfuhren die Schüler der Jahrgänge fünf bis zehn Wissenswertes darüber, wie Informationen und Ideen gesammelt werden können, wie man mit Texten umgeht sowie Ergebnisse präsentieren und vortragen kann. Außerdem lernten sie, wie man im Team arbeitet und lernt, wie man gut kommuniziert, wie verschiedene Lerntechniken und Lernhilfen angewendet werden können und wie unterschiedliche Medien nutzbar sind. Für die Schüler der Abschlussjahrgänge kam der jährliche Methodentag gerade richtig, um bei der Vorbereitung von Präsentationen und Hausarbeiten Unterstützung zu finden. Diese Aufgaben sind jeweils einem Fach zugeordnet.

 

Die Schüler arbeiten zu selbst gewählten Themen, darunter: „Wie hat Steve Jobs die Welt verändert?“, „Stellvertreterkriege und ihre Ursachen“, „Nordirlandkonflikt   in der heutigen Zeit“ oder „Lobbyismus“, aber auch zu biologischen, physikalischen oder chemischen Fragestellungen. Für sie geht es vor allem darum, den roten Faden beim Schreiben eines größeren Textes nicht zu verlieren. Beginnen sollte man   damit, sich einen Überblick zu verschaffen und das eigene Thema einzugrenzen. „Worum soll es bei meinem Text gehen? Was ist das Wesentliche?“ Es folgt eine ge - zielte Sammel- und Lesephase.

Methodentag 2017

Dabei können Schlagwörter, Stichwörter, Autorennamen, gängige Literatur helfen. Wer sich in diesem Arbeitsabschnitt mit einer Mindmap eine bildhafte Darstellung von Inhalten, Schlagwörtern und Quellen anfertigt, hat ein gutes Gerüst zur weiteren Arbeit. Wichtig sei es, sich zu vergegenwärtigen, aus welcher Perspektive verschiedene Informationen stammen, um sie entsprechend einordnen zu können. Oftmals seien Informationen nicht einfach wertfrei, sondern gefärbt, je nachdem von welcher Seite sie stammten.

 

Es gelte dann, das gesammelte Material zu ordnen und zu strukturieren, um den eigenen Text zu planen, Argumentationslinien aufzubauen und zu gliedern. Wenn dann Textinhalt und -verlauf geklärt seien, gehe es an die Phase des Schreibens selbst. Unter Rückgriff auf die eigenen Stichworte entstehe eine Rohfassung des Textes, der anschließend weiter überarbeitet werden müsse. Dabei sollten die Schüler prüfen, ob der Text inhaltlich geschlossen sei. Inhalte, Überlegungen und Begründungen müssen nachvollziehbar sein.

 

Es gelte, flüssig und gut lesbar zu schreiben, Wortwiederholungen zu vermeiden und Schachtelsätze zu entzerren. In jedem Fall sollten die Schüler ihren fertigen Text Korrektur lesen und dabei gründlich auf Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik und Erscheinungsbild achten. Hier gehe es auch darum, die Kennzeichnung von Zitaten und Belegen wie auch das Literaturverzeichnis zu überprüfen. Wer all diese Hinweise und Tipps gründlich beachtet, dessen Hausarbeit bringt ihm wahrscheinlich eine gute Note. (GNZ 27.01.17)