Henry-Harnischfeger-Schule kürt Sieger des Mathematikwettbewerbs

Vor den Weihnachtsferien kürte die Schulleitung der Henry-Harnischfeger-Schule gemeinsam mit dem Fachsprecher Mathematik, Herrn Studienrat Erich Heißler, die diesjährigen Sieger des landesweiten Mathematikwettbewerbs im Jahrgang 8. „Wir drücken Euch die Daumen für die nächste Runde“, sagte Fachbereichsleiter Erich Heißler. Die stellvertretende Direktorin, Frau Gabriele Ebbeler-Tischbirek, überreichte den Siegern kleine Geschenke.

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Von links nach rechts auf dem Foto:

Studienrat Erich Heißler, Fachsprecher Mathematik

Sophia Staack (Klasse 8c), Platz 1 in der Kategorie Gymnasium

Jan Rohatsch (Klasse 8d), Platz 2 in der Kategorie Gymnasium

Moritz Röll (Klasse 8d), Platz 1 in der Kategorie Realschule

Amra Cakovic (Klasse 8b), Platz 3 in der Kategorie Realschule

Jan Heimrich (Klasse 8f), Platz 2 in der Kategorie Realschule

Tibor Klübenspies (Klasse 8f), Platz 1 in der Kategorie Hauptschule

Henry-Harnischfeger-Schüler spielen Theater für Patienten in Sodener Kurkliniken

Passend zur Vorweihnachtszeit trugen Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft „Kreativ auf und hinter der Bühne“ Gedichte, Tänze und Sketche in der Bad Sodener Salztal- und der Knappschaftsklinik vor.

20141216 165536 web25 Schülerinnen und Schüler von der zweiten bis zur sechsten Klasse traten in selbst genähten Kostümen auf und brachten die Patienten zum Lachen und Staunen. Kimberly Hagemann und Nick Hof, beides Schüler der Grundstufe der Henry-Harnischfeger-Schule, führten professionell und mit viel Witz durch das Programm. In der Kleinkomödie „Schneegestöber“ berichteten die als Schneeflöckchen verkleideten Schauspieler von Ihrer Angst, auf einem Grill zu landen oder in der Luft mit Hagelkörnern zusammenzustoßen.

Höhepunkt des Auftritts war der Sketch „Flucht aus dem Altersheim“, der für Begeisterung im Publikum sorgte. Von Wehwehchen geplagte ältere Menschen beklagen sich im Stück über die moderne Musik der Zivildienstleistenden und wünschen sich ordentliche Blasmusik. „Wenn Kinder sich als Senioren verkleiden und mit dem Rollator oder der Gehhilfe vor tatsächlichen Senioren mit Gehproblemen auftreten, hat das was Urkomisches.“, freute sich eine Patientin. Die Schüler bedankten sich mit den Worten: „Wir wollten Euch, denen es momentan nicht so gut geht, glücklich machen.“ Der folgende große Applaus mündete in großzügige Spenden, die die AG-Leiterin Beate Kegel-Ziemek in neue Kostüme und Requisiten investieren will.

Klasse 8d der HHS gewinnt Klassen- und Einzelpreis

1500 €- Siegesprämie bei Finanzquiz der VR-Bank

"Richtig stolz sind wir auf die Leistung unserer Klasse und darauf, dass wir die beste Klasse der ganzen Region sind", sagen die Klassensprecher Robin Bergmann und Yannis Breitenberger bei der Preisübergabe durch die VR-Bank.

Finanzquiz

Rund um Finanzen ging es bei dem Online-Spiel. Isabel Dietz, ebenfalls Schülerin der Klasse 8d gewann den Einzelpreis in Höhe von 200€.

"Wir werden das Geld für unsere Klassenfahrt nach Berlin nutzen. Der ICE ist durch den Gewinn schon bezahlt", freut sich Klassenlehrerin Julia Czech und bedankt sich bei der VR-Bank.

Loslassen ,was krank macht- aber wie?

Elternabend zum Thema Mediensucht und Cybermobbing in der Henry-Harnischfeger-Schule

„An der Schule gibt es Probleme mit Cybermobbing. Wir haben gelernt, dass Menschen davon seelisch krank werden können.“ Das sind Aussagen von Schülern der Henry-Harnischfeger-Schule. Cybermobbing hat also auch Salmünster erreicht. Schüler hatten deshalb ein Elternabend zum Thema im Rahmen einer Projektwoche mit einer Befragung von Schülern und Lehrern vorbereitet. Dabei war herausgekommen, dass 55 Prozent der Schüler Kontakt mit Cybermobbing und dessen Opfern hatten. 45 Prozent kennen Täter. Sogar 70 Prozent der Lehrer hatten im Rahmen der Schule Berührung mit Cybermobbing. Während der Projektwoche hatten die Schüler in einer Einrichtung des Behinderten-Werks Main-Kinzig dazu unter Anleitung von Christa Hummel hautnah Erfahrungen gemacht.

CybermobbingGemeinsam begrüßten Yannis Breitenberger, Isabel Dietz, Julius Feuerhake und Christina Stephan die Gäste des Elternabends und führten ins Thema ein. Sie wollen zusammen mit ihrer Klassenlehrerin als Ansprechpartner für betroffene Schüler zur Verfügung stehen.

(auf dem Foto v.l.n.r: Dr. Siegfried Giernat, Julius Feuerhake, Ary Zietz, Yannis Breitenberger, Dagmar Wieland, Christa Hummel, Isabel Dietz, Christina Stephan, Julia Czech)

Dr. Siegfried Giernat grüßte die Eltern, Lehrer und Schüler im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit seitens des Main-Kinzig-Kreises. Giernat fragte: Sind wir alle gefährdet und wo sind die Grenzen? Ary Zietz, Lidl-Personalleiter stellte die Mediensucht der Medienkompetenz gegenüber und gab einen Einblick, wie das Handelsunternehmen damit umgeht. Das Handy-Nutzungsverhalten habe direkte Auswirklungen auf den betrieblichen Alltag, sagte Zietz. Vor Kurzem sei ein dualer Student bei Lidl daher mit einem Burnout-Syndrom zusammengebrochen.

Zietz forderte Eltern dazu auf, ihre Grundeinstellungen zu überprüfen und sich selbst schlau zu machen. Man könne nichts verteufeln, was man nicht probiert habe. „Seien Sie Vorbild. Bauen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern eine eigene Medienkompetenz auf und argumentieren Sie ausgeglichen. Legen Sie die Regeln fest.“ Im Unternehmen herrsche zum Beispiel Handy-Verbot bei Kundenkontakt. Er forderte einen respektvollen Umgang miteinander ein. Wer junge Menschen frage, der finde sie in der Regel auskunftsbereit und könne so von ihnen lernen. Es gebe durchaus Firmen, die sich Informationen über ihre Bewerber im Internet beschaffen, verriet er, informierte aber: „Ein Unternehmen darf nur Informationen verwenden, die öffentlich zugänglich sind.“

Dagmar Wieland ist bei der Arbeiterwohlfahrt mit der Suchtberatung im Schwerpunkt Vorbeugung betraut. Nach ihren Aussagen sind zwei bis sechs Prozent der Jugendlichen mediensüchtig, 20 Prozent seien gefährdet. Das heiße aber auch, dass 80 Prozent gut mit den Medien umgehen könnten. Wieland erinnerte daran, dass neue Medien immer verteufelt worden seien und erinnerte an Aussagen über das frühe Fernsehen oder das Aufkommen des Telefons. Heute biete das Internet Bequemlichkeit zum Beispiel bei der Verwaltung der Bankgeschäfte einer Familie, eine Demokratisierung von Wissen, Kommunikation ohne große Kosten in Echtzeit sowie Lernprogramme. Online-Rollenspiele, Glücksspiele, Sex oder Chatten könnten zur Sucht werden, die mit den Begleiterscheinungen einer stofflichen Abhängigkeit einhergehe, wie das Bedürfnis nach immer mehr, Entzugserscheinungen, das Verändern sozialer Kontakte oder der Abschied von einer vernünftigen Ernährung, Kontrollverlust und alleinige Fixierung. Wenn innerhalb der letzten zwölf Monate mindestens drei dieser Kriterien aufgetreten seien, könne man von Mediensucht sprechen.


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Eine durchschnittliche Onlinezeit von fünf Stunden am Tag sei bedenklich, meinte Wieland. Fast alle Jugendlichen seien aber durch die Nutzung von Smartphones fünf Stunden und mehr medial unterwegs, rechnete Julia Czech hoch.

Anders als bei der stofflichen Sucht bestehe bei einer Verhaltenssucht nicht die Möglichkeit zur Abstinenz. Vielmehr bestehe die Konfrontation lebenslang. Deshalb sei die Medienkompetenz so wichtig, fasste Dagmar Wieland zusammen. Zeitliche Abstinenz, ein offenes Ohr für die Kinder haben und sich schlaumachen, Regeln festlegen und Angebote statt Verbote setzen, seien Mittel der Wahl. Neben dem Elternhaus müsse Schule Medienkompetenz vermitteln, denn Digitaltechnik sei Kultustechnik.

Erziehungshoheit werde durch Meinungshoheit erreicht, erklärte Wieland. Es gelte, Anlässe zu schaffen zum Austausch zwischen den Generationen, damit Kinder wie Erwachsene vom medialen Konsumenten zum Gestalter werden. (Gelnhäuser Neue Zeitung 18.10.14)

Henry-Harnischfeger-Schüler unter den Besten Hessens

Zweiter Platz im hessenweiten Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“

 

Nachdem Robin Blos aus Klasse 9e bereits im regionalen und überregionalen Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“ des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft ausgezeichnet wurde, erreichte er auf gesamthessischer Ebene den zweiten Platz in der Kategorie Integrierte Gesamtschulen.

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Stolz ist nicht nur seine Klassenlehrerin Gerda Kelsch, sondern auch der Praktikumsbetrieb Schreinerei Lauer in Steinau-Marborn.

In Bad Nauheim erhielt Robin Blos die hohe Auszeichnung, überreicht von Vertretern des Kultusministeriums und der Hessischen Wirtschaft. „Ich hätte nie gedacht, mit meinem Praktikumsbericht so weit zu kommen und freue mich riesig. Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen und mich in meiner Berufswahl weitergebracht.“, sagte Robin Blos während der feierlichen Überreichung der Siegerurkunde und bedankte sich vor allem bei den Mitarbeitern seines Praktikumsbetriebes.

Die Sprecherin des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft Schlüchtern und Pädagogische Leiterin der Henry-Harnischfeger-Schule freut sich mit Robin und den Siegern benachbarter Schulen im Altkreis Schlüchtern, die ebenfalls in ihren Kategorien ausgezeichnet wurden. „In diesem Jahr ist unsere Region in den Kategorien Integrierte Gesamtschulen, Haupt- und Realschulen sowie Förderschulen hessenweit führend“, stellt Julia Czech abschließend fest.