Hack bester Vorleser an der Henry-Harnischfeger-Schule

Die Jungen haben es dieses Mal den Mädchen gezeigt. Die drei Schüler rangierten beim Vorlesewettbewerb der Jahrgangsstufe sechs in der Henry-Harnischfeger-Schule (HHS) vor den Schülerinnen.           

Die sechs Parallelklassen schickten am Donnerstag jeweils ihre Klassensieger ins Rennen um den Schulsieg bei dem vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstalteten Vorlesewettbewerb. „Wer liest, gewinnt immer. Die teilnehmenden Kinder stärken ihre sozialen und sprachlichen Kompetenzen“, heißt es zu den Zielen auf dessen Internetseite.
357560 m1mst1w508q75v57169 905492656In der Bibliothek der Henry-Harnischfeger-Schule fanden sich die drei Jungen und drei Mädchen ein, um der Jury vorzulesen. Dieser gehörten die Lehrerinnen Dagmar Schlott, die den Wettbewerb vorbereitete, sowie Victoria Erbert, Juliane Hölzinger, Katharina Ziegler, die Vorjahressiegerin Mona Ellenbrand und die Journalistin Barbara Kruse an. Jeder Klassensieger las zunächst etwa drei Minuten aus einem selbst gewählten Buch vor, das er mit wenigen Worten auch vorstellte. Im zweiten Durchgang war der unbekannte Pflichttext vorzulesen. Dieses Mal lasen die Kinder jeweils etwa zwei Minuten Geschichten aus dem Buch „Achtung Weihnachten!“ vor.
Die Jury achtete jeweils auf die Lesetechnik und die Textgestaltung. Beim selbstgewählten Text ging es darüber hinaus  um das Textverständnis. Die Schüler hatten ganz unterschiedliche Bücher ausgewählt. Dabei brachte der spätere Sieger Nico Hack das Gremium mit seinem Text aus dem Buch „Berts allerpeinlichste Katastrophen“ von Sören Olsson und Anders Jacobsson zwischendurch zum Schmunzeln.
Nachdem die Fragebögen der Juroren eingesammelt und ausgewertet waren, erwarteten alle mit Spannung das Endergebnis. Sieger wurde Nico Hack, Platz zwei belegte Nick Liebert und auf den dritten kam Noah Stern. Diese drei durften sich über ein Buchgeschenk freuen, und für alle Klassensieger gab es eine Urkunde. Klassensieger waren auch Chaleen Kauer, Merit Weber und Diana Sergejcuk.
Nico Hack wird im Februar 2013 die Henry-Harnischfeger-Schule beim Kreisentscheid vertreten. Dessen Sieger qualifiziert sich für den Bezirksentscheid. (Kinzigtal-Nachrichten 07.12.12)

"Kein Kaugummi und nicht zu viel Schminke"

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaftsbetrieb pflegen die Henry-Harnischfeger-Schule (HHS) und die Tiefbaufirma Strassing-Limes. Personalleiterin Saskia Dorn informierte gestern im Zuge eines „Kompetenzfestellungsverfahrens“.

353898 m1mst1w508q75v4432 784588940Dieses Verfahren namens KomPo7 bedeutet „Kompetenzen entdecken, Potenziale nutzen – Berufswahl gestalten“ und ist ein landesweit standardisiertes Instrument zur Bewertung von Kompetenzen. Daran beteiligt sich auch die HHS in Salmünster, die sich auch für ein Berufswahl-Gütesiegel bewirbt. Der Wahlpflichtkurs KomPo 7 (Kompetenzfeststellungsverfahren Berufswahl Jahrgang 7) hatte am Montag in den ersten beiden Stunden die Personalleiterin des 1946 in Bad Orb gegründeten – und seit 1987 in Salmünster ansässigen – Unternehmens Strassing-Limes zu Gast. Saskia Dorn stellte die Firma vor, die Büro- und Industriekaufleute, Industriemechaniker, Straßenbauer, Land- und Baumaschinenmechaniker sowie Baugeräteführer ausbildet.

Die Schüler hatten viele Fragen an die Personalleiterin . Sie wollten unter anderem wissen, welcher Schulabschluss erforderlich ist. Für manche Berufe wie etwa Straßenbauer reiche auch der Hauptschulabschluss, hieß es. Aber: „Für alle ist Mathematik wichtig. Wenn ihr in allen Fächern Vieren, in Mathe jedoch eine Zwei habt, schaue ich mir diesen Bewerber trotzdem an“, sagte Dorn. Die Personalchefin erzählte, dass das Unternehmen rund 230 Mitarbeiter habe. Bei der Frage nach der Maschinen-Anzahl musste sie aber passen.

Mathematik ist überall wichtig

Viel wollten die Schüler zum Thema Bewerbungen wissen. Dies galt auch für deren Lehrerin, die pädagogische Leiterin der HHS, Julia Czech. Alle staunten, dass sehr viele Betriebe inzwischen Bewerbungen per E-Mail haben wollen. „Hängt nicht zu viele einzelne Anlagen an, scannt lieber die Unterlagen nach der Reihenfolge in eine Datei“, empfahl Dorn. Viele Dateianhänge bedeuten für den Empfänger viele Arbeitsschritte, und dies werde nicht gern gesehen. Aber die Form, die Rechtschreibung und der Stil der Schreiben spiele eine große Rolle. Bei einem Vorstellungsgespräch gälten „nicht zu viel Schminke, kein Kaugummi, nicht hinlümmeln“. Außerdem sollten die Bewerber nicht gleich nach Gehalt, Arbeitszeiten oder Urlaub fragen. Dorn kündigte an, in der Salmünsterer Schule ein Bewerbungstraining anbieten zu wollen. Während des KomPo-Prozesses gibt es auch Tagespraktika in Betrieben. Bei all diesen Projekten werden Informationen über die einzelnen Schüler gesammelt, die deren Berufswahl erleichtern helfen sollen. (Kinzigtal-Nachrichten 20.11.12)
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Mit Lesetraining zum Schulerfolg

Oftmals liegen Lesemotivation und Lesekompetenz eng beieinander. Wer gern und oft liest, dessen Fähigkeiten verbessern sich unweigerlich. Etwas Gelesenes auch zu verstehen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, ist das wichtigste Handwerkszeug eines Schülers. Deshalb legt die Henry-Harnischfeger-Schule besonderen Wert auf die Förderung der Lesekompetenz ihrer Schüler. Diese Grundlage für den Schulerfolg in allen übrigen Fächern.

In dieser Woche bietet die Schule in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Bagus eine große Auswahl an Büchern, darunter sowohl Sachbücher als auch Kinder- und Jugendbücher sowie Romane. Entweder mit ihren Klassenlehrern oder mit den Deutschlehrern sichten alle Klassen dieses Angebot. Die Schüler können Bestellscheine ausfüllen, die von ihren Eltern unterschrieben, später über die Schule zur Auslieferung kommen.

Im Schulprogramm der Henry-Harnischfeger-Schule nehmen die systematische Einführung und das Einüben von Lesestrategien und Texterschließungsmethoden ab der Grundschule bis zum Schulabschluss, einen großen Raum ein. All dies soll zur Verbesserung der Lesekompetenz der Schüler beitragen. Eine spürbare Verbesserung der Lesekompetenz werde über einen fächerübergreifenden Ansatz realisiert, wissen die Lehrkräfte.

Den besonderen Bedürfnissen von Kindern mit Migrationshintergrund sowie von Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche oder Legasthenie stellt sich die Integrierte Gesamtschule. So wird die Basis-Lesefertigkeit der Schüler in den Jahrgangsstufen 5 und 6 durch die Münsteraner Rechtschreibanalyse ermittelt und durch eine computergestützte Diagnose auf dem Hintergrund einer umfangreichen Datenbank, die eine Normierung der erreichten Leistung ermöglicht, ausgewertet. Dazu setzt die Henry-Harnischfeger-Schule die LISA-Bildungskampagne, eine gemeinsame Initiative des Bundesverbandes für Legasthenie und des Lernservers der Universität Münster ein. (Gelnhäuser Neue Zeitung 06.11.12)

Gemüsespiel in Henry-Harnischfeger-Schule

„Der Rettich riecht nach Radieschen“, sagt ein Schüler und riecht noch einmal an der weißen Wurzel. Welche Gemüsesorten es gibt und wie sie zubereitet werden, erfuhren der Viertklässler und seine Klassenkameraden jetzt bei einem Gemüsespiel.

Heidi Lindenfeld von der Heinzelmännchen GmbH hatte die drei vierten Klassen der Henry-Harnischfeger-Schule in Salmünster zu diesem besonderen Spiel eingeladen. Die Firma Heinzelmännchen ist ein Tochterunternehmen des Vereins Behindertenwerk Main-Kinzig (BWMK) und bietet Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze sowie Qualifizierungsmöglichkeiten in verschiedenen Berufsfeldern wie eben der Schülerverpflegung.

352788 m1mst1w508q75v52278 747652405Bei dem Ernährungsplan für die Schüler legen die Heinzelmännchen „großen Wert auf gesundes und leckeres Essen“, heißt es in einer Pressenotiz. Auch die Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule können mit Eintritt in die Ganztagsschule ab Klasse 5 das Verpflegungsangebot nutzen.

Um Spaß am Genuss und Wissen über Nahrungsmittel zu vermitteln, hatte Lindenfeld die Viertklässler zu einem Gemüsespiel eingeladen. Dabei müssen die Klassen, die je in zwei Mannschaften aufgeteilt werden, 20 verschiedenen Gemüsesorten zuordnen.

Emsig beantworteten die Schüler die Fragen, die ihnen Heidi Lindenfeld rund um das Gemüse stellte, betasteten Karotte, Rote Beete und Co. und rochen daran. „Die Pastinaken riechen nach Karotten“, stellten die Kinder fest. Und: „Gekochtes Mangold sieht aus wie Spinat.“ Immer wieder kamen sie auf die Kochkünste und die Gemüsebeete der Großmütter zu sprechen.

Heidi Lindenfeld war von ihren Gästen begeistert: „Alle Schüler haben sehr viel über Gemüse gewusst. Sie waren super. Ich habe schon siebte und achte Klassen besucht, die weniger wussten.“ Zum Dank überreichte sie den Klassensprechern eine Urkunde und jedem Schüler einen Apfel. (Kinzigtal-Nachrichten 14.11.12)
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HHS beteiligte sich erfolgreich beim Frankfurt Marathon

Unter den 16 034 Läufern des 31. Frankfurt Marathons tummelte sich eine Menge Teilnehmer aus dem oberen Kinzigtal.

Mit dabei in dem Rekordteilnehmerfeld war auch die Henry-Harnischfeger-Schule Salmünster (HHS). Bereits zum siebten Mal (seit 2006) beteiligte man sich an dem Mini-Marathon (4,2 km) der Schulmannschaften und konnte 2008 als Dritter unter 301 Schulmannschaften den größten Erfolg feiern.

349019 m1mst1w508q75s1v60564 648107417Dieses Mal startete die HHS mit 80 Schülern und Eltern in zwei Bussen zu dem Event in die Main-Metropole. Betreut wurde die Jungen und Mädchen von den Sportlehrern Hans Jürgen Arnold, Mareike Schilling, Sandra Seipel und den ehemaligen Schülern Lea Wallenta und Philipp Seipel. „Alle Schüler der Sportklassen fünf und sechs und Schüler des Leichtathletikkurses 9/10 haben an dem Mini-Marathon teilgenommen. Sehr erfreulich ist, dass alle Schüler das Ziel erreicht haben“, berichtete Sportlehrerin Sandra Seipel. Das Startgeld für die Schüler, zahlte der Schul-Förderverein.
Schnellster Läufer der Schule war Kim Rocskai mit 18:28 Minuten gefolgt von Jan Zellmann (18:33), Falk Jobst (19:03) und Julian Huth (19:25). Schnellstes Mädchen war Lara Manfrahs in 22:26 Minuten gefolgt von Pauline Schulze (24:08), Lale Belz (24:17) und Maja Lisiak (24:58).

Jede Menge hiesiger Läufer wagten sich auf die 42,195 Kilometer lange Marathonstrecke durch die Frankfurter Hochhausschluchten. Mit dabei war auch das Ehepaar Daniel und Bettina Solero aus Wahlert, die zwar hinter ihren Erwartungen blieben, aber sich von der tollen Atmosphäre begeistert zeigten. Daniel Solero, der seinen vierten Marathon lief und erstmals in Frankfurt am Start war sagte: „Ich hatte eine Zeit von 3:45 Stunden angestrebt aber am Ende blieb die Uhr bei 4:14:20 (1039./M 35) stehen. Der Zieleinlauf über den roten Teppich in der Festhalle, begleitet von der Musik, sorgte für ein Gänsehautgefühl und machte all die Strapazen auf den letzten Kilometern vergessen. Es war ein tolle Atmosphäre.“ Ehefrau Bettina, die ihren achten Marathon bestritt, war mit ihrer Ergebnis (4:23:37 Stunden) nicht zufrieden, hatte sie doch eine Zeit unter vier Stunden angestrebt. In ihrer Altersklasse W 35 kam sie auf den 209. Platz.

Zufrieden dagegen zeigte sich der frühere Fußballer Markus Koslowski aus Ahl, der in 3:54:10 Stunden die angestrebte Vier-Stunden Marke um gleich sechs Minuten unterbot und damit Rang 847 in der Altersklasse M 35 belegte. Diese Marke verpassten Dieter Frank (4:01:41/1427./M 45) und Stephan Menzel (4:09:06/1488. M 40) vom TV Salmünster knapp.

Der Hintersteinauer Holger Frischkorn (508. Platz M 40), der für den LT Unterreichenbach startete, war in 3:20:46 Stunden schnellster Läufer aus dem östlichen Main-Kinzig-Kreis, aber auch Uwe Heil vom TSV Oberzell (3:28:26) lief nicht gerade hinterher (Rang 678).

Weitere Ergebnisse (Altersklassewertung): 844. (M 45) Jürgen Remmert (Ramazotticlub Steinau) 3:39:20; 519. (MH) Thomas Ruppel (Steinau) 3:46:11; 1340. (M–40) Thomas Deckwerth (TV Steinau LT) 3:59:09; 822. (M 50) Edwin Schneider (Ober-Moos) 4:08:57; 198. (W 35) Christina Frischkorn (beide LT Unterreichenbach/Hintersteinau) 4:20:27. (Kinzigtal-Nachrichten 01.11.2012)