Artikel 2011

Weihnachtsklänge in der Aula

Henry-Harnischfeger-Schule musiziert gemeinsam zum Fest der Liebe

 

Goldenes Licht auf grünen Zweigen: Mit Adventsliedern hat der Kinderchor der Henry-Harnischfeger-Schule in Salmünster am Montagabend in der überfüllten Schulaula besinnliche Stimmung verbreitet. Unter dem Motto "Eine kleine Weihnachtsmusik" musizierten Schüler und Lehrer gemeinsam.


Dem russischen Jolotschka (Tannenbaum) widmete die Vokalgruppe der Klasse 5e ein Lied. Stimmte der Lehrerchor die Hymne "Joy to the World" an, ließen die Bläser der fünften Klasse "Jingle Bells" folgen. Die Schulgarten-AG sang "O du fröhliche". Amelie Muth begeisterte als Solistin mit ihrem Santa-Claus-Song. Die jungen Sänger der Klasse 6f sehnten sich im "Winterwonderland" nach weißer Weihnacht.


Rockig ging es weiter mit  dem Bläserprojekt der Klassen 6 und "Smoke On The Water". Henry Band ließ Lenas "Satellite" auferstehen, das Saxofonquartett der Lehrer den "Little Drummer Boy". Die Musical-AG präsentierte sich als Kinder der Straße. "Hand in Hand For Christmas Day" gingen Lehrerchor und die jungen Musical-Künstler. Rund 200 Zuhörer verfolgten die musikalische Weihnacht im Wandel der Zeiten und spendeten reichlich Beifall für die jungen und älteren Sänger und Musiker. (GNZ 21.12.11)

 

Schule zeigt sich von spannender Seite

Ein Riesenandrang herrschte gestern gegen Abend in der Henry-Harnischfeger-Schule in Salmünster. Die integrierte Gesamtschule hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen und viele potentielle Schüler informierten sich mit ihren Eltern.

 

In der Großsporthalle stellte Schulleiterin Katharina Heinen bei der Begrüßung das Schulleitungsteam vor und gab dann die Fläche frei für die Leichtathleten und Mountainbiker. Mit teilweise atemberaubenden Aktionen gaben die Schüler einen kleinen Einblick in die Aktivitäten der Sportklassen. Mit einem Patta-Patta-Tanz begrüßten die derzeitigen Fünftklässler ihre möglichen Nachfolger.

 

Nach dem Auftakt in der Sporthalle gab es Informationen und Erlebnis pur in in der Schule. Vor allem die Präsentationen der Profilklassen waren stark frequentiert. Da lauschten die Kinder den Musikern, andere interessierten sich für die Sprachen oder Kunst. Die Naturwissenschaftler (Nawi) produzierten bei Experimenten verblüffende Ergebnisse. Eine kleine Reise in die Vergangenheit ermöglichte die Historix-Klasse, in der die Besucher feststellten, dass das Leben für die Ritter einst richtig schwer war. Und bei den IT-Klassen probierten auch die Kinder ein iPad aus, die sich eigentlich schon für eine andere Profilklasse entschieden haben.

 

In der Aula stellten sich die Musical- und die Artistik-AG vor, die Schulgarten-AG hatte in der Grube einen Stand und bot eine abendliche Führung im Garten an. Spannend waren Geometrie und Mathematik im wahrsten Sinne des Wortes zum Anfassen oder die Robotik mit den aus Lego selbst gebauten und programmierten Robotern im 17er Trakt.

 

Über Sprachen- und Leseförderung konnten sich die Eltern genauso informieren wie über die Buspaten und Schülerbeförderung, die Nachmittagsangebote oder den Sanitätsdienst. Aus einer ganz anderen Welt schienen die Jugendlichen der Literatur-AG zu kommen, denn sie stellten sich als Albert Einstein und Co vor. Die Schulleitung, der Förderverein, der Elternbeirat, die Schulsozialarbeit, der Sanitätsdienst und andere beteiligten sich. (Kinzigtal-Nachrichten 14.01.2012)

 

 

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Tischtennis-Regionalentscheid: Salmünster verpasst knapp Platz zwei

Beim Regionalentscheid Tischtennis des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ siegte die Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt vor der Christian-Wirth-Schule Usingen. Die Henry-Harnischfeger-Schule Salmünster wurde Dritter.


Der Bundeswettbewerb der Schulen "Jugend trainiert für Olympia“ ist mit über 900 000 Teilnehmern und fast 80 000 Mannschaften der größte Schulsport-Wettbewerb der Welt. Begonnen hat alles in 1969 in Berlin mit den Sportarten Leichtathletik und Schwimmen. Inzwischen werden in 16 Sportarten bei drei Bundesfinalveranstaltungen die besten Schulteams ermittelt. Zuletzt kam 2006/07 die Sportart Golf hinzu.

Tischtennis ist seit 1981 Teil des Bundeswettbewerbs und hat mit den Weltstars Europameistern Timo Boll und Christian Süß bekannte Paten. Eine Schulteam besteht aus sieben Spielern inklusive einem Ersatzmann. Pro Spiel können sechs Einzel und drei Doppel ausgetragen werden.

In der Tischtennishalle des TTC Salmünster fand unter der Federführung der Schulsportkoordinatorin im Main-Kinzig-Kreis, Susanne Dittrich (Steinau), der Regionalentscheid des Wettkampfs III der Jungen (Jahrgang 1997 bis 2000) statt. Hierzu hatten sich als Kreissieger fünf Schulen aus Frankfurt (2) dem Hochtaunuskreis, Main-Kinzig-Kreis und Wetteraukreis qualifiziert.

Die Eliteschule des Sports, die Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt/Main, die im Vorjahr dreifacher Sieger beim Landesentscheid wurde und beim Frühjahrsfinale des Bundeswettbewerbes zweimal Edelmetall holte, setzte sich als haushoher Favorit erneut durch. Die Tischtennis-Talentschmiede, die in der schulischen Talentförderung mit bis zu drei Trainingseinheiten bundesweit Spitze ist, fegte die Konkurrenz mit vier 5:0-Siegen ohne Spielverlust von der Platte und qualifizierte sich für den Landesentscheid im März 2012 in Frankfurt/Main.

Die Lokalmatadoren von der Henry-Harnischfeger-Schule (HHS) kamen zu zwei klaren 5:1-Erfolgen gegen die Freiherr-vom-Stein- Schule Frankfurt und das Gymnasium Nidda. Das entscheidende Spiel um Platz zwei verloren die von der pädagogischen Leiterin Julia Czech betreuten HHS-Schüler knapp mit 4:5 gegen die Christian-Wirth-Schule Usingen. Zum Team der HHS gehörten: Mannschaftsführer Björn Stelting Hagen Alt, Marcel Rolf, Jakob Sewall, Konstantin Grothe, Tim Hanke, Tim Lucas und Leon Herget (Ersatz). (Kinzigtal-Nachrichten 14.12.11)

Mathesieger an der Henry-Harnischfeger-Schule gekürt

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien versammelten sich die knapp 200 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs der Henry-Harnischfeger-Schule in der Mensa, um aus ihren Reihen die Sieger des diesjährigen Mathematikwettbewerbes zu küren. Die Schulleiterin, Katharina Heinen, und die Fachbereichsleiterin Mathematik, Frau Senzel-Naffa, überreichten die Urkunden und wünschten Erfolg für die nächste Wettbewerbsrunde.

Sieger der C-Kurse (Wettbewerb der Hauptschule) wurden Emre Avci (8d) und Fabian Jobst (8g). Aus den B-Kursen (Wettbewerb der Realschule) qualifizierten sich André Böres (8c), Thomas Rennich (8d) und David Breitenstrom (8b). Marvin Nolte (8d), Ingo Heil (8d) und Benedikt Hild (8d) wurden Sieger der A-Kurse (Wettbewerb der Gymnasien).

Woco-Belegschaftund Kreissparkasse spendet für Dirtpark

3100 Euro hat die Woco-Belegschaft anlässlich eines Familientages für den geplanten Dirtpark gespendet.


Die Geschäftsleitung stockte den Betrag auf. Geschäftsführer Hans Jürgen Kracht und Seniorchef Franz-Josef Wolf übergaben gestern den Spendenscheck am Ort des Geschehens unter der Autobahnbrücke zwischen Ahl und Bad Soden.

Dort soll der so genannte Dirtpark für die jungen Mountainbiker der Henry-Harnischfeger-Schule Salmünster entstehen. Die kamen mit ihren Sportlehrern Klaus Arnold und Frank Klüh auf ihren Mountainbikes im strömenden Regen pitschnass angefahren. In Steinau habe sie der sturzflutartige Regen erwischt, erklärten die Lehrer. Zwar präsentierte sich der Ort für den geplanten Dirtpark unter der Autobahnbrücke trotz des Regens relativ trocken, doch wehte ein kräftiger Wind. So machte sich die junge Mountainbiker-Gruppe schleunigst auf den Weg zurück zur Henry-Harnischfeger-Schule. Hans Jürgen Kracht freute sich darüber, dass die Kinder in der Henry-Harnischfeger-Schule zur Bewegung im Freien angehalten werden. (GNZ 14.12.11)

 

 

Einen Schritt der Verwirklichung näher
Gestern hat die Kreissparkasse Schlüchtern eine Spende in Höhe von 5000 Euro an die Initiatoren des geplanten Dirtparks unter der Autobahnbrücke bei Ahl übergeben. Heute sind es vielfach die Trendsportarten, die Kinder und Jugendliche zu sportlichen Aktivitäten in der Natur und an der frischen Luft bewegen. So radelt Sportlehrer Hans-Jürgen Arnold an jedem Mittwoch, egal ob es stürmt oder schneit, vier Stunden gemeinsam mit den Mountainbikern der Schule. Und damit in dieser Zeit an das Können der Schüler gefördert werden, braucht es anspruchsvolle Strecken. Schließlich sind es Fahrten auf kurvigem und bergigem Gelände sowie Sprünge über Hindernisse, die das Mountainbiking ausmachen.
Aus diesem Grund soll unter der Autobahnbrücke in Ahl ein so genannter Dirtpark entstehen. Durch größere Erdbewegungen soll das Gelände für die Ansprüche der Mountainbiker umgestaltet werden und dazu sind finanzielle Mittel notwendig, welche die Henry-Harnischfeger-Schule nicht aus eigener Kraft stemmen kann.

Jetzt spendete die Kreissparkasse Schlüchtern 5000 Euro zugunsten des geplanten Dirtparks. „Wir hatten durch die Presse von diesem wunderbaren Projekt erfahren und waren gleich begeistert.“, erläuterte Sparkassendirektor Thomas Maus, der selbst als Mountainbiker unterwegs ist. Die Spende betrachtet Maus als Anschub für die Finanzierung des Projekts. Dass die Schüler sich um Pflege und Wartung

kümmern wollen, stößt sowohl bei Bürgermeister Lothar Büttner als auch bei den Spendern auf große Freude. Bei Hans-Jürgen Arnold bedankte sich Thomas Maus dafür, dass er die Hürden im Vorfeld des Projekts aus dem Wege räume.
So steht Arnold mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung in Verhandlungen. Denn von dort aus war in der Anfangsphase des Projekts die Auflage nach einer kostspieligen Abdeckung eines Spalts in der Autobahnbrücke verlangt worden. Ähnliche Projekte in anderen Bundesländern waren nicht mit derartigen Forderungen konfrontiert gewesen und funktionieren ohne eine solche Abdeckung bestens.
Seit drei Monaten warte er nun darauf, dass das zuständige Ministerium einen Vertragsentwurf vorlege, gestand Arnold. In einem Telefongespräch sei ihm die zeitnahe Abwicklung zugesagt worden, so Arnold. Er bedankte sich bei der Kreissparkasse für die großzügige 5000 Euro-Spende und versprach: Das Geld werde in jedem Fall sinnvoll angewandt. Sowieso sei der Dirtpark kein Spielplatz, der gebaut werde und dann in fertigem Zustand eingezäunt wird. Der Dirtpark sei ein Projekt, was sich im Laufe der Zeit weiter entwickeln solle und Schülern, wie Kindern und Jugendlichen in der Freizeit zur Verfügung stehen solle.
Bürgermeister Lothar Büttner unterstützt das Engagement der Schule. Der Rathauschef freut sich über die Ideen, wie man junge Menschen in Bewegung bringen könne. Denn das bräuchten die Jugendlichen, von denen angenommen wird, dass sie zu viel Zeit vor Computer- und anderen Bildschirmen verbringen.
Schulleiterin Katharina Heinen dankte allen Beteiligten. Das Mountainbiker-Projekt wird in Kooperation zwischen Schule und Bike-Schmiede getragen. Sie ist überzeugt davon, dass ältere Kinder und Jugendliche Möglichkeiten bräuchten, sich auszutoben. (Gelnhäuser Neue Zeitung 25.01.12)