Arbeitsgemeinschaft „Jugend forscht“ erneut erfolgreich bei „Chemie- mach mit!“

Die gesamte Schulgemeinde der Henry-Harnischfeger-Schule ist stolz auf ihre jungen Forscherinnen und Forscher der Arbeitsgemeinschaft „Jugend forscht“ aus den Jahrgängen 7 und 10.

Mehrere Schuljahre in Folge sind Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster landesweit im Wettbewerb „Chemie- mach mit!“ erfolgreich.

Auf den ersten Platz in ganz Hessen kommen in der Kategorie „Frühstarter“ Samuel Kern und Jonathan Ringelstein aus der Klasse 7d.

Die Schülerteams um Joshua Haberkorn, Tom Kailing, Markus Lutz, Leonie Esser, Viktoria Kaiser und Josefine Bahlke belegen in der Kategorie „3. Lernjahr Chemie“ den dritten Platz im Landeswettbewerb.

„Dieser findet halbjährlich statt und umfasst verschiedene Themen. Im ersten Halbjahr ging es um Farben und im zweiten um verschiedene Reaktionen, die alle mit Kupfer zusammenhingen. Die Reaktionen gehen oft weit über den Schulstoff hinaus und wir haben das Ganze mit unserem Leiter der Arbeitsgemeinschaft, Chemielehrer Winfried Schlägel, erarbeitet. Die Aufgabe bestand darin, Versuche durchzuführen, auszuwerten und in einem Protokoll zusammenzufassen. Diese Ergebnisprotokolle wurden versendet und bewertet. Im ersten Halbjahr hatten sie einen Umfang von dreißig Seiten, im zweiten zwanzig.“, erklärt Joshua Haberkorn aus Jahrgang 10.

Winfried Schlägel ist besonders beeindruckt von der Tatsache, dass die Henry-Harnischfeger-Schüler dabei Gymnasien, die ihren Schwerpunkt im naturwissenschaftlichen Lehren und Lernen haben, im Wettbewerb hinter sich ließen.

„Das Lernen in unseren neuen naturwissenschaftlichen Räumen, das Nawi-Profil und die Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag, wie z.B. „Jugend forscht“, zahlen sich aus: Unsere Schülerinnen und Schüler wählen für ihr Abitur oftmals naturwissenschaftliche Fächer und studieren diese im Anschluss.“, so Winfried Schägel.

 JugendforschtAG

Foto: Chemielehrer und Koordinator von „Jugend forscht“ Wilfried Schlägel mit seinen Landessiegerinnen und -siegern

Fest im Schulprogramm der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster verankert sind Methodentage, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, an einem ganzen Unterrichtstag neue Arbeits- und Lerntechniken zu erlernen und zu vertiefen.

Zum Einsatz kamen im Jahrgang 9 auch Tablets, mit denen die Schülerinnen und Schüler ihre anstehende Studienfahrt nach Berlin multimedial vorbereiteten: So konnten Musiktitel über die deutsch-deutsche Geschichte angespielt, der Verlauf der Mauer dreidimensional nachverfolgt, Laufwege innerhalb Berlins berechnet und Informationen über die Teilung Deutschlands und dessen Wiedervereinigung abgerufen werden.

Die Klassenlehrerinnen und Lehrer des Jahrgangs 8 werteten den Besuch der Wächtersbacher Ausbildungsmesse aus und gewährten ihren Schülerinnen und Schüler ausreichend Zeit, sich auf die bald anstehenden Projektprüfungen vorzubereiten. Hierzu müssen sich Teams finden, die gemeinsam Fragen zu einem Thema formulieren und dieses projektorientiert bearbeiten. Das Ergebnis wird vor einer Prüfungskommission zu Beginn des nächsten Schuljahres dargestellt und benotet.

„Wie finde ich einen passenden Ausbildungsberuf?“ hieß es im Jahrgang 7, der sich intensiv mit dem Berufswahlpass auseinandersetzte und eigene Stärken und Schwächen thematisierte.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 bereiteten Präsentationen zu unterschiedlichen Themen vor und lernten dabei Tipps für eine sinnvolle Zeiteinteilung und Projektplanung kennen. Auch die Gestaltung eines ordentlichen Arbeitsplatzes sowie eine gelungene Heftführung standen dabei im Fokus.

20190603 120649 web

Foto: Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 präsentieren sich gegenseitig ihre Rechercheergebnisse zur deutsch-deutschen Geschichte.

 

Zu Autoren geworden: Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule verfassen englischsprachiges Buch

21 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 erarbeiteten vor einigen Wochen im Englisch A-Kurs (Gymnasialniveau) in einem Workshop 21 Kurzgeschichten. Nachdem sie sich in einer vorhergehenden Unterrichtseinheit eingehend mit den typischen Merkmalen von Kurzgeschichten befasst und einige Beispieltexte gelesen und bearbeitet hatten, konnten die Jugendlichen ihr schriftstellerisches Können nun selbst unter Beweis stellen.

Oberstudienrat Sven Scharf hatte sich für die Jungen und Mädchen etwas Besonderes einfallen lassen: Er schrieb zunächst 21 Anfänge von Kurzgeschichten, die jeweils nicht länger als zwei oder drei Zeilen waren. Jede Geschichte wurde in einen Briefumschlag gesteckt, auf welchem dann per Zufallsauslosung drei Namen von Kursmitgliedern notiert wurden. Jedem Kursmitglied wurde ein Umschlag ausgehändigt. Die Aufgabe war zunächst denkbar einfach: Umschlag öffnen, Anfang der Geschichte lesen, Fortsetzung schreiben. Was sich so einfach anhört, war jedoch mit einigen Schwierigkeiten verbunden: Die erste Fortsetzung durfte einen Umfang von etwa zwölf handgeschriebenen Zeilen nicht überschreiten. Dann musste – nach spätestens einer Schulstunde – die Geschichte wieder in den Umschlag gesteckt und dieser an die nächste auf dem Umschlag genannte Person weitergegeben werden. Durch dieses System mussten die Schülerinnen und Schüler ihrer Kreativität und Spontaneität freien Lauf lassen, da sie sich in jeder Schreibphase des Workshops wieder neu auf bereits Geschriebenes einlassen mussten. Außerdem mussten alle Autoren je einen Anfang, Mittelteil und Schluss einer Geschichte gestalten. Für den Schlussteil wurde die maximale Zeilenlänge aufgehoben, die zeitliche Vorgabe blieb jedoch bestehen. Innerhalb von etwa 120 Minuten entstanden in diesem Workshop 21 surprisingly crazy short stories.

Das fertige Endprodukt wurde letztlich in Druck gegeben. Auf insgesamt 43 Seiten kann man sich nun in die Welt der Kurzgeschichten entführen lassen. Die entstandenen Texte lassen sich ganz unterschiedlich beschreiben: als humorvoll, verrückt, düster, makaber, überraschend und unerwartet. Eines aber haben alle 21 Geschichten gemeinsam: Sie sind das Ergebnis spontaner Kreativität junger, sprachbegabter Autorinnen und Autoren. Alle an diesem Projekt beteiligten Jugendlichen erhielten zum Abschluss ein Exemplar des Buches zur Erinnerung geschenkt. Drei weitere Exemplare überlässt das Autorenteam dem Fachbereich Englisch.

shortstories web

Foto: Ein tolles Abschiedsgeschenk vom Englischlehrer: Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Druckexemplar ihrer Werke.

60 Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule auf Studienfahrt in London
 Während es in Deutschland dauerregnete, genossen 60 Schülerinnen und Schüler ihre einwöchige Studienfahrt nach London in vollen Zügen.
20190520 163516 web
Foto: 60 Henry-Harnischfeger-Schüler vor der Tower Bridge
Untergebracht waren sie in englischen Gastfamilien im Stadtteil South Wimbledon.
Jeden Morgen trafen sie sich mit ihren Englischlehrern Sonja Schlegel, Julia Czech und Sebastian Krewald und erkundeten die Sehenswürdigkeiten Londons. Mehr als 10 Kilometer zu Fuß kamen pro Tag zusammen, aber egal ob Buckingham Palace, London Eye, Camden Town, Primrose Hill oder Tower Bridge: Die Salmünsterer Schülerinnen und Schüler schlugen sich tapfer. Auch kulturelle oder sprachliche Hürden wurden locker gemeistert. Aufgrund des schönen Wetters lud der Busfahrer des Doppeldecker-Busses die Gruppe spontan auf einen Tagesausflug in das Seebad Brighton an der Südküste ein. Sogar Sonnencreme wurde am Strand der englischen Südküste benötigt, die die Lehrkräfte an ihre Schülerinnen und Schüler verteilten. "Wir sind gespannt, ob die Daheimgebliebenen uns nach Rückkehr glauben werden, dass wir in England waren.", fragt sich das Lehrerteam um Sonja Schlegel, Julia Czech und Sebastian Krewald. Stolz sind sie zudem auf die Jugendlichen, die sich innerhalb kürzester Zeit selbstständig im Verkehrssystem der Millionenstadt orientieren konnten.
20190520 101433 web
Foto: 60 Henry-Harnischfeger-Schüler vor dem Buckingham Palace
Die Schülerinnen und Schüler danken ihren Englischlehrern dafür, dass diese mit ihnen direkt nach den Zentralen Abschlussprüfungen von Freitag bis Donnerstag nach Großbritannien reisten.
"Mittlerweile ist die Studienfahrt nach London Tradition an der Henry-Harnischfeger-Schule und es bleibt zu hoffen, dass der Brexit uns zukünftig keinen Strich durch die Rechnung macht. Im Notfall hat der Fachbereich Englisch einen Plan B als Alternative, um neben der Fremdsprache vor allem den europäischen Gedanken weiterhin zu vermitteln.", so das Organisatoren-Team.

Mitte April hatten Schülerinnen und Schüler der Klassen 10c und 10d der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster die Möglichkeit, mit ihrer Musiklehrerin Frau Vera Nix die Oper „Le nozze di Figaro“ mitzuerleben.

„Die Oper wurde von Wolfgang Amadeus Mozart geschrieben und handelt von Figaro, welcher seine geliebte Susanne zur Gemahlin nehmen möchte. Der liebestolle Graf hat aber auch ein Auge auf die bezaubernde Zofin Susanne geworfen, was Figaro natürlich nicht gefällt. Er möchte sich dafür an dem Grafen rächen und plötzlich wird sein ganzes Leben und das seiner Mitmenschen auf den Kopf gestellt.“ erzählt Josephine Bahlke aus Jahrgang 10 den Inhalt der Geschichte.

„Wir wollten uns diese italienische Oper gerne anschauen und sammelten im Opernhaus in Frankfurt ganz neue und besondere Erfahrungen. Wir danken unserer Musiklehrerin Vera Nix, dass sie dieses tolle Ereignis für uns organisiert hat und unsere Erwartungen bezüglich eines Opernbesuchs übertreffen konnte.“, resümierte Josephine Bahlke den Opernbesuch im Namen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

image1 web

Vor der Oper Frankfurt: Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10c und 10d gemeinsam mit ihrer Musiklehrerin Frau Vera Nix (rechts)